Rollhockey-Spitzenspiel

SKG Herringen schlägt Cronenberg mit 5:2

Lucas Karschau (links) erzielte am Samstagabend gegen Cronenberg wie sein Bruder Kevin zwei Tore. Foto: Mroß

HAMM Der SK Germania Herringen hat seine Vormachtstellung im deutschen Rollhockey untermauert. Der Doublesieger entschied das Spitzenspiel in der 1. Bundesliga am Samstagabend gegen den Vizemeister RSC Cronenberg deutlich mit 5:2 (3:1) für sich und steht mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten weiterhin an der Tabellenspitze. Die Wuppertaler kassierten im dritten Saisonspiel die erste Niederlage.

In der Neuauflage des Vorjahresfinals tasteten sich beide Teams zu Beginn ab. Die Gäste setzten in der Glückauf-Sporthalle zunächst ausschließlich auf die Defensive. Mehr und die besseren Chancen hatte Herringen. In der 7. Minute traf Kevin Karschau den Pfosten, neun Minuten später brachte er das Team von Trainer Alfredo Meier in Führung. Jordi Molet glich per Penalty direkt aus (17.). Das 2:1 für den SKG resulierte aus einem Solo von Kapitän Lucas Karschau. Sieben Sekunden vor der Pause erhöhte Kevin Karschau nach einer Vorlage seines Bruders mit einer Direktabnahme auf 3:1 für die Hammer.

Nach einem Foul an Kevin Karschau verwandelte Lucas in der 33. Minute einen direkten Freistoß zum 4:1. Jens Behrendt verkürzte für den deutschen Rekordmeister zwar (35.), doch Robin Schulz entschied die Partie mit einem verdeckten Schuss endgültig (41.).

Rollhockey Bundesliga: SK Germania Herringen - RSC Cronenberg 5:2

„Das war wie erwartet der schwere Gegner“, sagte Coach Meier direkt nach dem Erfolg. Für ihn gab es aber auch etwas zu kritisieren: das schnelle Spiel seiner Mannschaft. Er müsse sie manchmal bremsen, monierte Meier. In der Bundesliga geht es für den SKG am 8. November mit dem Heimspiel gegen die IGR Remscheid weiter. In der European League empfängt Herringen am kommenden Samstag den italienischen Meister Forte dei Marmi zum zweiten Gruppenspiel. - mak

Weitere Ergebnisse: RESG Walsum - ERG Iserlohn: 6:7; SC Bison Calenberg - RSC Darmstadt: 7:2; HSV Krefeld - TuS Düsseldorf-Nord: 3:3

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