SK Germania Herringen erwartet HSV Krefeld

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Kevin Karschau

Hamm - Mit vier Siegen und dem Unentschieden beim amtierenden Meister ERG Iserlohn überzeugten die Spieler des Rollhockey-Bundesligisten SK Germania Herringen zum Saisonstart. Doch am vergangenen Spieltag kassierte die Mannschaft gegen Bison Calenberg völlig überraschend die erste Schlappe in der Bundesliga. Jetzt trifft das Team in der Glückauf-Halle auf den HSV Krefeld (Samstag/18 Uhr).

Noch steht der Sportklub Germania mit 13 Punkten ganz oben in der Liga. Aber das Feld in der Spitzengruppe ist näher zusammengerückt, und der Meister aus dem Sauerland steht am Wochenende in der Bundesliga gleich vor zwei Meisterschaftsspielen und hat die Chance, bei zwei Erfolgen in der Tabelle an den Germanen vorbei auf Platz eins zu ziehen.

Nach dem schwachen Auftritt der Spieler am letzten Spieltag geht Germanen-Trainer Hans-Werner Meier am Samstag von einer deutlichen Leistungssteigerung aus. Die Schlappe gegen Bison Calenberg ist abgehakt. Bei der ersten Trainingseinheit in der laufenden Woche stand zunächst der Rückblick auf die Niederlage im Mittelpunkt. Der Trainer hatte seine Mannschaft vor dem Anpfiff gegen Calenberg gewarnt. Nach einer starken Vor-Saison belegten die Niedersachsen verdient den dritten Platz in der Abschlusstabelle. Zum Start in die neue Serie stand den Calenbergern nicht der komplette Kader zur Verfügung, während am vergangenen Samstag Gästetrainer Kuley in der Glückauf-Sporthalle zum ersten Mal seine Bestbesetzung auflaufen lassen konnte. Für Meier eine überflüssige Schlappe, aber vielleicht kam die Niederlage nach dem starken Saisonstart zum richtigen Zeitpunkt. Die Spieler haben die Partie auf die leichte Schulter genommen, jeder sprach nur von der Höhe des Sieges. Die Quittung für die Einstellung bekamen sie dann im Match.

In den bisherigen fünf Punktspielen holte der HSV Krefeld zwei Siege und liegt in der Tabelle mit sechs Punkten auf dem achten Tabellenplatz. In der abgelaufenen Saison haben sich die Rheinländer nur durch die Aufstockung der ersten Bundesliga vor dem sportlichen Abstieg gerettet. Der Gegner der Germanen ist in der laufenden Saison bei Auswärtsspielen noch ohne Punktgewinn. Und wenn es nach dem Willen der Spieler der SK Germania geht, wird sich an dieser Bilanz auch nach dem Abpfiff in der Glückauf-Sporthalle nichts ändern.

Für Meier steht fest, dass „unsere Fans am Samstag eine positive Reaktion der Spieler sehen werden. Jeder der Akteure hat sich nach dem Auftritt gegen die Niedersachsen geärgert. Gegen Krefeld soll sich das nicht wiederholen.“

Der Trainer setzt darauf, dass sein Team mit hohem Tempo in die Begegnung gehen wird. Nicht die Spieler, sondern der Ball muss durch schnelles Kombinationsspiel für Unruhe in der gegnerischen Spielhälfte sorgen. Über ständige Positionswechsel wollen die Herringer den Abwehrblock der Gäste auseinanderziehen und den Abschluss zum Tor suchen. Zudem fordert Meier volle Konzentration in der Abwehr und ein aggressives Zweikampfverhalten, um den Spielaufbau des Gegners entscheidend zu stören. Die Gäste aus Krefeld werden als Team erwartet, das taktisch aus einer starken Defensive versuchen wird, über das Konterspiel zum Erfolg zu kommen. „Da müssen unsere Spieler bei Ballverlust hellwach sein und die freien Spielräume des HSV in der eigenen Spielhälfte schnell zufahren.“

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