Rückspiel am Sonntag

SKG Herringen mit einer Hand am DRIV-Pokal

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Trafen am Samstag in Iserlohn beide für Germania Herringen: Lucas (2.v.l.) und Kevin Karschau (am Ball).

ISERLOHN ▪ Rollhockey-Bundesligist SK Germania Herringen hat das erste Spiel im Finale um den DRIV-Pokal bei der ERG Iserlohn am Samstag mit 4:1 für sich entschieden.

Pünktlich zum Saisonendspurt sind die Rollhockey-Spieler des SK Germania Herringen in Topform. Die Mannschaft von Trainer Detlef Schulz machte am Samstagnachmittag einen großen Schritt in Richtung Double. Eine Woche vor dem ersten Play-off-Finalspiel um die deutsche Meisterschaft beim RSC Cronenberg entschieden die Hammer das ersten Duell im Endspiel um den DRIV-Pokal bei der ERG Iserlohn deutlich mit 4:1 (4:0) für sich. Am Sonntag (15.30 Uhr) fällt in der Glückauf-Halle die Entscheidung. Herringen will den nationalen Wettbewerb erstmals seit 2007 gewinnen und damit Iserlohn, das in den vergangenen drei Jahren im Pokal erfolgreich war, entthronen.

"Wir haben den Grundstein gelegt", sagte SKG-Coach Schulz nach dem überraschend deutlichen Erfolg seiner Jungs beim Titelverteidiger und freute sich: "Wir sind konditionell voll auf der Höhe." Lediglich in den letzten zwei, drei Minuten habe die Konzentration nachgelassen.

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Nach dem überragenden Auftritt 14 Tage zuvor im Play-off-Halbfinale gegen die IGR Remscheid (14:1) machten die Herringer auch mit dem Dauerrivalen in der ersten Halbzeit kurzen Prozess. Vor nur 250 Zuschauern in der Hemberghalle -- etwa die Hälfte aus Hamm -- brachte Liam Hages die Gäste in der 15. Minute in Führung. Nach einer Vorarbeit von Robin Schulz, der von der Seite vors Tor passte, stocherte Hages den Ball über die Linie. Ein vorsichtiges Abtasten gab es nicht, dafür ein offensives Spiel von beiden Seiten. Allerdings fiel den Gastgebern nicht viel ein. Das Zusammenspiel gelang den Herringern viel besser. Nur zwei Minuten nach dem 0:1 erhöhte Schulz nach einem Zuspiel von Kevin Karschau (17.). Dieser legte kurz darauf mit einem abgefälschten Schuss das 0:3 nach (19.). Mit einer Einzelaktion entschied sein Bruder Lucas Karschau kurz vor dem Seitenwechsel die Partie (23.).

Im zweiten Durchgang ließ der deutsche Meister, der insgesamt jeweils zwei Mal Latte und Pfosten traf, nichts anbrennen und hielt den Ball lange in den eigenen Reihen. Erst in der 49. Minute schaffte Sebastian Glowka das 1:4, das die Iserlohner zumindest ein bisschen hoffen lässt. Zu sicher sein dürfen sich die Spieler des SKG nicht -- trotz des ersten Erfolges über die ERG in dieser Saison nach zwei Niederlagen. Schließlich gaben sie in der Liga zu Hause eine 4:1-Führung aus der Hand und verloren noch 4:5. Eine zweite Warnung sollte die bittere Pokalfinalpleite vom Vorjahr sein, als sich beide Teams ebenfalls gegenüberstanden, Damals unterlag Herringen nach dem 4:2-Erfolg im ersten Duell im Rückspiel durch ein Golden Goal.

Das soll dem Schulz-Team nicht noch einmal passieren. Die Hammer wollen ihren Heimvorteil heute in der Glückauf-Halle nutzen, sich bei den Iserlohnern revanchieren und Teil eins der Mission "Double" mit dem Pokalsieg erfüllen. mak/St

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