Karschau beim Spiel in Liceo per Livestream dabei

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Am Samstag wirbelte Kevin Karschau noch die Abwehrreihen des RSC Darmstadt durcheinander, am Wochenende beim Auftakt der European League in La Coruna muss der Herringer Nationalspieler allerdings berufsbedingt zuhause bleiben.

HAMM - Wann er das letzte Mal bei einem Spiel nicht dabei war, das weiß Kevin Karschau selbst nicht mehr. Fakt ist aber, dass der Nationalspieler des SK Germania Herringen am Donnerstag nicht mitfahren kann, wenn sich der Rollhockey-Doublesieger auf den Weg Richtung Spanien macht.

Am Samstag der SKG beim HC Liceo das erste Spiel der diesjährigen Gruppenphase in der European League. Mit Kevin Karschau sprach Patrick Droste.

Herr Karschau, wie traurig sind Sie, dass Sie nicht mit nach Spanien fliegen dürfen?

Kevin Karschau: Ach, es geht so. Ich habe in meiner Karriere ja schon einiges mitgemacht und erlebt. Daher hält sich der Ärger in Grenzen. Für mich persönlich ist das nicht so tragisch. Mich macht es eher traurig, dass ich der Mannschaft nicht helfen kann.

Vor einem Jahr vor dem ersten European-League-Spiel der Vereinsgeschichte beim FC Barcelona wären Sie sicher schon enttäuschter gewesen, wenn Sie da hätten passen müssen, oder?

Karschau: Das stimmt. Die Partie in Barcelona war etwas Besonderes für uns alle. Da wäre es sicher etwas ärgerlicher gewesen, wenn ich da nicht dabei gewesen wäre.

Wie werden Sie die Partie nun verfolgen?

Karschau: Ich hoffe, dass es wie bei den Spielen der European League bisher immer einen Livestream gibt, den ich mir im Internet anschauen kann. Das wird sicher eine interessante Erfahrung, die Jungs dann mal spielen zu sehen. Sonst bin ich ja immer selbst auf dem Feld dabei. Wenn das mit dem Livestream nicht klappt, dann eben übers Telefon oder Kurznachrichten. Glücklicherweise machen es die heutigen Kommunikationsmittel möglich, dass man in engem Kontakt sein kann und alles mitbekommt.

Was denken Sie, wer Sie ersetzen wird?

Karschau: Stefan Gürtler wird wohl für mich auflaufen.

Lesen Sie das komplette Interview in der Mittwochsausgabe des WA.

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