Der SKG Herringen empfängt Bison Calenberg

+
In der Hinserie gehörte Philipp Michler (rechts) noch zum Aufgebot des SKG. Nun spielt er für Bison Calenberg.

HAMM - Der Endspurt hat begonnen: In der Rückrunde der Rollhockey-Bundesliga stehen die letzten drei Spieltage an. Nach dem wichtigen 7:5-Sieg des SK Germania Herringen am vergangenen Wochenende beim RSC Darmstadt ist es beim Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze zwischen dem Tabellenführer ERG Iserlohn und dem Deutschen Meister SKG geblieben.

Die Sauerländer führen das Klassement mit 38 Punkten an, gefolgt von den Germanen, die 37 Zähler auf dem Konto haben. Die bisherige Rückrunden-Bilanz des Titelverteidigers kann sich sehen lassen. In der Hinserie holten die Hammer aus neun Spielen 19 Punkte. In der zweiten Saisonhälfte absolvierte die Mannschaft von Trainer Detlef Schulz bisher sechs Partien – und erzielte mit 18 Zählern die maximale Ausbeute. Damit stellt der SKG das beste Team der Rückrunde. Und daran soll sich auch am Samstag nichts ändern, wenn die Herringer um 18 Uhr in der Glückauf-Sporthalle den Tabellensechsten Bison Calenberg erwarten. Mit einem Erfolg wollen die Herringer ihre gute Ausgangsposition festigen – und vielleicht sogar verbessern. Schließlich kommt es am Samstag in Wuppertal auch zum Duell des Tabellendritten RSC Cronenberg mit dem Klassenprimus Iserlohn.

In der Vorbereitung auf das Match gegen die Niedersachsen legte Detlef Schulz einen besonderen Schwerpunkt auf die Defensive. Denn in der jüngsten Partie gegen Darmstadt zeigten die Germanen über weite Strecken in diesem Mannschaftsteil große Schwächen. Die dort gemachten Fehler sollen sich morgen nicht wiederholen. Deshalb streute der Coach auch ein Trainingsspiel gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga Nordwest, den HSV Krefeld, ein, damit sich die taktischen Veränderungen mit Blick auf die Auseinandersetzung mit Calenberg festigen. Zwar fehlten in dem Test mit Robin Schulz und Marcel Stork zwei Akteure. Beide werden allerdings morgen wieder im Aufgebot stehen, sodass der Kader komplett ist.

Das Duell mit dem Liga-Sechsten birgt übrigens eine besondere Note: Schließlich stehen im Aufgebot Calenbergs mit Milan Brandt, Philipp Michler, der in der laufenden Saison wechselte, und Dominik Brandt drei Akteure, die das Rollhockey-Einmaleins beim SKG gelernt haben. Für den 1. Vorsitzenden Michael Brandt birgt die Partie deshalb allerdings keine größere Brisanz als andere Begegnungen. „Es gab Gründe für die Spieler, zur Zeit in einem anderen Verein zu spielen. In der nächsten Saison kann das schon wieder ganz anders aussehen. Die drei spielen momentan aktiv bei Bison Calenberg, sind aber auch weiterhin beim SK Germania Herringen passive Mitglieder“, verweist der Klubchef auf die noch immer vorhandene enge Verbundenheit.

Die wird am Samstag für die Dauer der Partie ruhen. Schließlich steht für die Germanen viel auf dem Spiel, die Gastgeber brauchen auf dem Weg zur Titelverteidigung die drei Punkte, mit denen sie ihr Konto auf 40 aufstocken möchten. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen die Herringer ihrer Favoritenrolle gerecht werden. - mb

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare