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Robin Grosch bleibt Trainer der HSV-Reserve - und muss in Sönnern punkten

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HSV-Trainer Robin Grosch fordert von seinem Team wieder mehr Zusammenhalt, um die nächsten Aufgaben anständig zu bewältigen.
Robin Grosch wird die HSV-Reserve auch kommende Saison trainieren. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Robin Grosch, Domenic Canta und Tim Radke werden auch in der nächsten Saison auf der Trainerbank der Oberliga-Reserve der Hammer SpVg sitzen, und zwar unabhängig von der Liga, in der gespielt wird.

Hamm - „Es ist nicht mein Charakter, in schwierigen Zeiten zu gehen“, sagt Grosch.

Den HSV-Verantwortlichen um Jugendleiter Robin Berghaus sei es wichtig, „die Entwicklung des einzelnen Fußballers fortzusetzen, notfalls auch in der Kreisliga“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Seit dem 1. April spielen bereits regelmäßig Akteure aus der U19 in der Bezirksliga-Mannschaft, um sie allmählich an den Seniorenbereich heranzuführen. „Natürlich ist die Bezirksliga anspruchsvoller und die A-Liga wird bei der starken Konkurrenz kein Selbstläufer. Wir sind realistisch und planen zweigleisig. Aber trotz der aktuellen Situation trauen wir den Dreien zu, den Klassenerhalt noch zu schaffen“, sagt Alexis Koumatzidis, Sportlicher Leiter der HSV-Junioren. Die Hälfte des Kaders habe bereits die Zusage für die kommende Saison gegeben.

Grosch erwartet Kampfspiel in Sönnern

Im Kellerduell der Bezirksliga (7) am Donnerstag (19 Uhr) beim SC Sönnern stellt Trainer Grosch seine Mannschaft auf ein „absolutes Kampfspiel“ ein. Das verspricht auch die aktuelle Tabellensituation. So steht der Tabellen-16. aus Hamm nur drei Punkte hinter den Gastgebern aus Sönnern, die als 14. den ersten Abstiegsplatz belegen. Ebenfalls am Donnerstag treffen die vom Abstieg bedrohten Mannschaften aus Hultrop und Sünninghausen aufeinander. Umso wichtiger, dass die HSV nicht punktlos in die Heimat zurückkehrt. Nach zuletzt vier Remis aus fünf Spielen habe Grosch „kein Bock mehr auf Unentschieden, es wird jetzt Zeit für drei Punkte“.

Die Gastgeber konnten seit Anfang November kein Spiel mehr für sich entscheiden und fingen sich zuletzt am Ostermontag eine 2:5-Klatsche beim Tabellenschlusslicht Sünninghausen ein.

Erneut kann Grosch auf Unterstützung aus der A-Jugend bauen und fährt mit einem „stark besetzten Kader“ zum Türkenplatz nach Sönnern.

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