Wiedergutmachung geglückt

ASV feiert verdienten 32:26-Erfolg in Rimpar

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Würzburg - Der ASV Hamm-Westfalen bleibt in der 2. Handball-Bundesliga zumindest auswärts eine Macht. Bei der enorm heimstarken DJK Rimpar Wölfe feierte das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt nach einer starken Vorstellung einen verdienten 32:26 (17:13)-Erfolg.

Der ASV war vor 2114 Zuschauern in der Würzburger s.-Oliver-Arena von Beginn an sichtlich bemüht, Wiedergutmachung für die bittere Heimpleite gegen die HSG Nordhorn-Lingen zu betreiben und die Früchte einer darauf folgenden internen Aussprache zu ernten. Die Gäste agierten im ersten Durchgang entschlossen, waren aufmerksam und sehr engagiert. Die Deckung stand weitgehend kompakt und hatte in Tomas Mrkva einen überragenden Rückhalt, der bis zum Ende fünf (!) Siebenmeter entschärfte. Und da der ASV im Angriff, angeführt von einem agilen und treffsicheren Ondrej Zdrahala, mutig war, gingen die Gäste Mitte der ersten Halbzeit nicht nur erstmals in Führung (8:7), sondern sicherten sich nach dem zwischenzeitlichen 10:11-Rückstand mit einem 7:2-Lauf gar eine komfortable Pausenführung.

Die Hammer, die von einer stattlichen Fankolonie begleitet wurden, hatten spürbar Selbstvertrauen getankt und Sicherheit gewonnen. Die Abwehr arbeitete noch aggressiver, vorne blieb der ASV couragiert. Als Marian Orlowski zum 25:19 getroffen hatte (42.), griff Rimpars Trainer Matthias Obinger zur Auszeit. Doch egal, was die "Wölfe" in der Folge probierten - die Gäste hatten passende Antworten, blieben stabil. Zwar kam dem Angriff in der Schlussphase die Durchschlagskraft abhanden, die Deckung aber arbeitete weiter auf Hochtouren. Eine richtige Schwächephase aber leisteten sich die Gäste nicht - und triumphierten am Ende deutlich. Bester Werfer war Zdrahala (9/3).

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