Eishockey

Riesenaufregung beim Spiel der Eisbären in Leipzig

Milan Svarc traf im letzten Drittel zur 3:2-Führung der Eisbären in Leipzig.
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Milan Svarc traf im letzten Drittel zur 3:2-Führung der Eisbären in Leipzig.

Mächtig sauer war Eisbären-Manager Jan Koch am Ende der Eishockey-Oberliga-Partie bei den Icefighters Leipzig. Und es war nicht die 4:5 (2:0, 0:1, 2:4)-Niederlage der Hammer am Sonntagabend, die Koch so auf die Palme brachte. Es ging um die Anerkennung des 4:3-Führungstreffers der Leipziger durch Hannes Albrecht in der 54. Minute.

Leipzig - „Das war ganz klar die entscheidende Szene in diesem Match. Unser Torwart Sebastian May wird von zwei oder drei Leipzigern, die da nicht hingehören, ganz eindeutig in seinem Torraum behindert und hat keine Chance, den Puck abzuwehren“, schilderte Koch den Knackpunkt der Partie.

„Arrogantes Verhalten der Schiedsrichter“

„Das ist mittlerweile die vierte strittige Situation in den vergangenen zwei Wochen, die nach Besprechung der Schiedsrichter gegen uns entschieden wurde“, sagte der Manager. „Hinzu kommt das ziemlich arrogante Verhalten der Schiedsrichter hier vor Ort. Wir möchten den gleichen Respekt uns gegenüber spüren, den wir auch allen anderen Beteiligten zeigen. Auch wenn wir Aufsteiger sind. Wir gehören genauso in diese Liga“, sagte Koch ziemlich aufgebracht.

Spacek erneut nicht dabei

Trainer Ralf Hoja ließ auf den Kontingentpositionen Andreas Valdix und Milan Svarc von der Leine, Michal Spacek blieb erneut nur die Zuschauerrolle. „Das war aber eine rein sportliche Entscheidung des Trainers“, stellte Koch klar.

Guter Beginn der Gäste

Und die Gäste legten gut los. Schon in der 5. Minute durften sie das erste Mal jubeln. Kevin Thau traf mit etwas Glück zum 1:0. Der Kapitän bekam den Puck hinter dem Tor und schoss gegen den Schlittschuh des Leipziger Torhüters Patrick Glatzel. Von dort prallte der Puck ins Tor. In der 20. Minute erhöhte Tobias Schwab mit einem Schuss in den Winkel bei Überzahl auf 2:0 für Hamm.

Torreiches Schlussdrittel

Im Mitteldrittel traf Florian Eichelkraut zum 1:2 für die Gastgeber (25.), bevor sich die Ereignisse überschlugen. Hubert Berger traf zum 2:2 (42.), Svarc zum 2:3 (43.) und Robin Slanina zum 3:3 (49.), ehe Albrechts aus Sicht der Hammer irreguläres Tor anerkannt wurde. Nach dem Ausgleich durch Valdix (56.) erzielte Eichelkraut den Siegtreffer (59.) für die Gastgeber.

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