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Rhynerns Reserve plant den nächsten Schritt in der Kreisliga A

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Von: Karsten Steenbrede

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Neuzugänge beim SV Westfalia Rhynern II: (hinten von links) Co-Trainer Timo Bernert, Trainer Luca Schmitz, Co-Trainer Patrick Beier, (vorne von links) Ben Peppersack, Till Felix Staffel, Marvin Madesta.
Neuzugänge beim SV Westfalia Rhynern II: (hinten von links) Co-Trainer Timo Bernert, Trainer Luca Schmitz, Co-Trainer Patrick Beier, (vorne von links) Ben Peppersack, Till Felix Staffel, Marvin Madesta. © Karsten Steenbrede

Nach dem Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A vor einem Jahr hat die Zweitvertretung des SV Westfalia Rhynern den Klassenerhalt als Tabellenelfter sicher unter Dach und Fach gebracht. 

Hamm - „Jetzt wollen wir den nächsten Schritt machen“, kündigt Westfalia-Coach Luca Schmitz an. „Wir wollen so schnell wie möglich die Liga halten und schielen auf einen einstelligen Tabellenplatz, den wir letzte Saison knapp verpasst haben.“

Um dies zu ermöglichen, stieg der SV bereits am 6. Juli in die Saisonvorbereitung ein und absolvierte am vergangenen Wochenende ein dreitägiges Trainingslager im ostwestfälischen Büren-Hegensdorf. Neben mehreren Übungseinheiten stand auch Teambuilding auf dem Programm. „Schon letzte Saison war der gute Teamgeist unsere Stärke. Jetzt haben wir keine großen Abgänge zu verzeichnen, wodurch wir keine lange Eingewöhnungsphase benötigen“, so Schmitz.

Beier bleibt als Co-Trainer an Bord

Als einzigen Abgang hat die Westfalia den Verlust von Patrick Beier zu verkraften, doch der Abwehrmann bleibt dem SV erhalten und wechselt ins Trainerteam an die Seite des zweiten Co-Trainers Timo Bernert. Mit Marvin Madesta (TuS Uentrop), Ben Peppersack (SV Hilbeck) und Till Felix Staffel (VfL Mark II) kommen drei Neuzugänge an den Papenloh, die die Qualität des Kaders noch einmal erhöhen werden. „Marvin und Ben haben hier schon in der Jugend gespielt und bringen Erfahrung aus der Kreisliga A mit, Ben sogar aus der Landesliga“, freut sich Luca Schmitz über die Verstärkungen. „Und Till hat letzte Saison knapp 30 Tore in der Kreisliga B geschossen. Ihn wollen wir langsam an die höhere Klasse heranführen. Aber er weiß, wo das Tor steht.“ Auf Marvin Madesta muss der SVW allerdings noch etwa zwei Monate verzichten, weil der Mittelfeldspieler an Knieproblemen laboriert.

Gerade gegen Spitzenteams bewies Rhynern in der vergangenen Spielzeit, dass das Team immer für eine Überraschung gut sein kann. Dem souveränen Meister VfL Kamen wurde ein Unentschieden abgerungen und auch gegen den TSC Hamm verlor die Westfalia nur knapp. Was fehlte, war Konstanz über einen längeren Zeitraum, woran das Trainerteam arbeiten will. „An gewissen Tagen sind wir als Kollektiv für Überraschungen gut, aber dann gab es Phasen, in denen wir unser Potenzial nicht abrufen konnten“, resümierte Schmitz.

Verschworene Einheit als Vorteil

Im Hammer Süden hofft man jedenfalls, einen guten Start in die Saison hinzulegen, da man eingespielt ist und als verschworene Einheit auftritt. „Andere Mannschaften, die viele Neuzugänge haben, werden da schon einige Zeit benötigen, um sich zu finden“, hofft Coach Luca Schmitz sofort zu punkten und sich direkt von den unteren Tabellenregionen fernhalten zu können.

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