Fußball

Rhynern will unter Flutlicht Spaß haben im Westfalenpokal

Auf die Schnelligkeit und die Tricks von Gianluca Di Vinti setzt Rhynern auch gegen den SC Wiedenbrück.
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Auf die Schnelligkeit und die Tricks von Gianluca Di Vinti setzt Rhynern auch gegen den SC Wiedenbrück.

Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern bekommt es am Mittwochabend (19.30 Uhr) in der zweiten Runde des Westfalenpokals mit einem Regionalligisten zu tun.

Hamm - Eine B-Elf wie beim überraschenden Pokal-Aus auf Kreisebene in der vergangenen Woche beim TuS Wiescherhöfen will Michael Kaminski am Mittwochabend nicht wieder aufs Feld schicken – wobei er sich auch gegen den Begriff B-Elf wehrt. „Alle, die bei uns im Kader stehen, haben den Anspruch, in der Oberliga zum Einsatz zu kommen. Der eine oder andere hat jetzt aber vielleicht gemerkt, dass er noch etwas Zeit braucht, um sich zu entwickeln“, sagt der Trainer des SV Westfalia Rhynern und wird nun im Zweitrundenspiel des Westfalenpokals zuhause gegen den Fußball-Regionalligisten SC Wiedenbrück (Anstoß 19.30 Uhr) seine aktuell beste Formation aufs Feld schicken.

Allerdings haben die Rhyneraner erneut Ausfälle zu verkraften. Tim Lorenz, Michael Wiese, Lennard Kleine, Dennis Gutsche und Oussama Daoudi stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Marvin Joswig, der am Sonntag beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Eintracht Rheine seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hatte, wäre wieder spielberechtigt, plagt sich aber mit Problemen an der Achillessehne herum. „Das zieht bei ihm bis in die Wade hoch. da müssen wir schauen, ob das was wird“, sagt Kaminski, der daher wohl auf den gleichen Kader zurückgreifen wird wie am vergangenen Sonntag.

Kaminski hofft auf einen „tollen Pokalabend“

Da hatte Westfalia trotz vieler Umstellungen eine famose Leistung abgeliefert und völlig zurecht den Dreier am heimischen Papenloh behalten. „Wir hatten bislang zwei Pflichtspiele zuhause, haben beide gewonnen. Jetzt wollen wir unseren Fans auch gegen einen Regionalligisten wieder einen tollen Pokalabend anbieten“, meint Kaminski, wohl wissend, wie schwer die Aufgabe gegen die Ostwestfalen wird.

Denn die Wiedenbrücker haben in dieser Saison erst eine Niederlage kassiert, dafür in der Meisterschaft aber bereits vier Partien gewonnen und einmal remis gespielt. „Die sind toll gestartet“, sagt Kaminski, der sich vor drei Wochen den Heimauftritt des SCW gegen den Bonner SC angeschaut und sichtlich beeindruckt von der Leistung der Gastgeber war. „Das ist eine richtig gute Regionalliga-Mannschaft. Aber das ist ein Flutlichtspiel, da muss man mit viel Spaß dabei sein. Wir wollen uns nicht verstecken, sondern selbstbewusst auftreten, hinten ordentlich stehen und versuchen, uns Chancen zu erspielen.“

Trainer setzt aufs Umschaltspiel

Allerdings dürfen die Rhyneraner dann bei den sich wahrscheinlich in kleiner Zahl bietenden Möglichkeiten nicht so fahrlässig umgehen wie gegen Rheine. als sie zur Pause deutlicher als nur mit 1:0 hätten führen müssen. „Das war wirklich brutal, was wir da liegen gelassen haben“, bestätigt Kaminski und hofft darauf, dass seine Offensivkräfte gegen Wiedendrück effektiver sein werden. „Klar sind wir der Außenseiter. Aber ich denke, wir können auch einem Regionalligisten mit unserem Umschaltspiel weh tun.“

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