Rhynern will Sonntag ersten Saisonsieg erzwingen

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Dustin Wurst und seine Rhyneraner Teamkollegen wollen sich besser präsentieren als zuletzt gegen Marl-Hüls.

HAMM -  Erst einen mickerigen Zähler ergattert, noch kein einziges Tor geschossen, viertletzter Tabellenplatz – Björn Mehnert, Trainer des SV Westfalia Rhynern, macht kein Hehl daraus, wie wichtig am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) im Heimspiel der Fußball-Oberliga gegen den TuS Ennepetal ein Sieg wäre. „Fakt ist, dass wir eine blutjunge Mannschaft haben, der es nicht so leicht von der Leber geht. Umso wichtiger wäre ein Erfolgserlebnis“, sagt der Coach.

In dieser Woche galt es aber, erst einmal das desaströse 0:5 beim Aufsteiger TSV Marl-Hüls vom vergangenen Sonntag aufzuarbeiten. Doch Mehnert ist zuversichtlich, dass seine Schützlinge aus der Partie die richtigen Lehren gezogen haben. Zumindest war er äußerst zufrieden damit, wie sich das Team im Training präsentiert hatte. „Alle haben sehr intensiv und konzentriert gearbeitet. Jeder hat versucht, seine Chance, gegen Ennepetal von Anfang an aufzulaufen, zu ergreifen“, sagt der Coach – und fügt hinzu: „Die Grundlage, um sonntags erfolgreich Fußball zu spielen, ist die gute Arbeit im Training. Ich denke, die Basis ist dafür gelegt worden.“

Allerdings muss es die Westfalia auch auf dem Rasen umsetzen – ein Vorhaben, das am vergangenen Wochenende gründlich misslungen war. Zum einen, weil die Abschlussschwäche eklatant war. Zum anderen, weil die Rhyneraner nach der Gelb-Roten Karte gegen Christoph Debowiak wegen Meckerns bereits ab der 25. Minute in Unterzahl agieren mussten. Über den unnötigen Platzverweis hatte Mehnert bereits am Dienstag mit seinem Team gesprochen. Und in Sachen vergebene Torchancen hatte er die ganze Woche gearbeitet, immer wieder Abschluss in Überzahl trainieren lassen.

Die personelle Besetzung gegen Ennepetal wird jedenfalls eine andere sein als in Marl. Gezwungenermaßen muss Mehnert neben den Langzeitverletzten wie Mathieu Bengsch, Felix Böhmer und Markus Maier auch auf Rotsünder Debowiak und auf den verletzten David Schmidt verzichten. Zudem denkt er über weitere Änderungen nach. „Noch ist da nichts endgültig entschieden, weil es einige enge Entscheidungen sind. Aber wir werden was ändern“, sagt Mehnert, der übrigens keine Angst hat, dass der Druck des unbedingten Gewinnenmüssens seine Mannschaft lähmen könnte: „Natürlich müssen wir einen Dreier mit aller Macht erzwingen. Aber die Jungs haben da Lust drauf, die brennen und freuen sich darauf, dass es jetzt endlich richtig losgeht.“

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