Rhynern verliert Testspiel gegen Bremens A-Jugend

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Niederlage gegen die Bremer U 19: Rhynerns Trainer Björn Mehnert (rechts) und sein Co Marc Woller.

BREMEN -  Es war deutlich besser als im vergangenen Sommer. Da hatte Fußball-Oberligist Westfalia Rhynern im Laufe der Vorbereitung eine Testpartie gegen die in der A-Junioren-Bundesliga spielende U19-Mannschaft des SV Werder Bremen am Papenloh mit 1:7 verloren.

Am Sonntag im „Rückspiel“ an der Weser gab es erneut eine Niederlage für die Mannschaft von Björn Mehnert. Die fiel allerdings bei weitem nicht so klar aus wie noch vor einem halben Jahr: Mit 1:2 (1:0) unterlagen die Rhyneraner und zeigten damit ihrem Trainer, dass auf ihn und seine Schützlinge in den zwei Wochen bis zum Rückrundenauftakt vor allem im taktischen Bereich noch einige Arbeit zukommt.

Ohne Philipp Hanke, Mathieu Bengsch, Lennard Kleine, David Schmidt, Christoph Debowiak, Adem Cabuk (alle verletzt) und Michael Wiese (privat verhindert) war der Westfalia-Tross, der sich nach dem Testspiel noch die Bundesliga-Partie der Bremer gegen Hertha BSC anschaute, zum SV Werder gefahren. „Und das hat man schon gemerkt. Gerade im Spiel nach vorne fehlte uns Qualität“, sagte Mehnert, der die Begegnung nutzte, um einige Dinge auszuprobieren. So erfolgte die Spieleröffnung immer über die beiden Innenverteidiger und den defensiven Mittelfeldspieler – eine taktische Maßnahme, die nur bedingt funktionierte. „Das ist auf jeden Fall ausbaufähig, da ist noch Luft nach oben“, erklärte der Coach, dessen Team dennoch mit 1:0 in Front ging. Nach der Balleroberung hatte Matteo Fichera den Ball erst gut behauptet, dann geschickt auf Jannick Kastner weitergeleitet, der noch einen Gegenspieler ins Leere laufen ließ und den Ball dann an Bremens Torwart vorbei zum 1:0 ins Netz schob.

Als Mehnert erst in der Pause und dann in der 60. Minute insgesamt sechs Wechsel vornahm, kam ein Bruch ins Spiel der Gäste, bei denen sich auch die Ballverluste häuften. So nutzten die Bremer in der 71. Minute einen Fehlpass von Torben Menne zum 1:1 und in der 86. Minute ein zu langsames Umschaltspiel der Westfalia nach einem Ballverlust zum 2:1-Siegtreffer. „Einige Dinge waren okay, andere nicht so gut. Jetzt wissen wir, woran wir noch arbeiten müssen“, bilanzierte Mehnert. - –pad–

Westfalia Rhynern: Hunnewinkel – Kusakci (60. Lorengel), Wurst (46. Wagener), Neumann, Apolinarski (46. Maier) – Krellmann (46. Messner) – Menne, Bechtold (60. Kaiser) – Tran, Fichera (46. J. Kleine), Kastner

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