Rhynern II unterliegt VfL Sassenberg mit 0:1

Sassenberg -  „Wir haben uns heute selbst geschlagen“, brachte es Thomas Schneider, Trainer des SV Westfalia Rhynern II, auf den Punkt. Mit 0:1 unterlag sein Bezirksligist beim VfL Sassenberg und vergab gleich eine Reihe von guten Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden.

„Wir hatten bis zur 60. Minute fünf, sechs glasklare Torchancen herausgespielt“, kritisierte der Westfalia-Coach. „Normalerweise hätten wir zur Halbzeit schon mit 2:0 vorne liegen müssen.“ Bis zur besagten Minute hielt sich die Gästemannschaft an die taktischen Vorgaben ihres Trainers. Immer wieder verlagerte sie das Spiel von der einen auf die andere Seite und zeigte sich dabei sehr ball- und passsicher. „Das haben die Jungs richtig gut gemacht“, lobte Schneider.

Die Gastgeber waren hingegen darauf bedacht, bloß keinen Gegentreffer zu kassieren. „Dass die Sassenberger tief stehen würden, damit hatte ich gerechnet. Das ist nun mal ihre Art Fußball zu spielen“, war der Westfalia-Trainer nicht überrascht. Doch seine Mannschaft war beim Abschluss nicht konzentriert genug. Immer wieder rannte sie gegen die Defensivkünstler aus dem Münsterland an, doch ohne zählbaren Erfolg. Ab der 60. Minute ging dann die gute Organisation verloren, die jungen Spieler wurden zusehends ungeduldig. In der Folgezeit nahmen Tempo und Präzision ab, sehr zur Freude des VfL, der in der 68. Minute durch Igor Wagner das 1:0 erzielte. Nach der Führung zog sich Sassenberg noch weiter in die eigene Hälfte zurück, das machte die Aufgabe für die Westfalia nicht leichter.

„Wir haben keinen Druck mehr aufgebaut, und unser Passspiel war einfach zu langsam“, bemängelte Schneider. „Anstatt weiter über die Außen zu kommen, hat die Mannschaft den Ball immer wieder ins Zentrum gespielt.“ Das machte es den Gastgebern leicht, ihre Führung über die Zeit zu bringen. „Man hat heute gesehen, dass sich im Team noch kein Führungsspieler herauskristallisiert hat, der die anderen in solchen Situationen an die Hand nimmt“, erklärte Schneider. „Wir müssen daran arbeiten, dass das Team das taktische Konzept über 90 Minuten umsetzt. - hvw

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