Rhynern triumphiert beim Rehbein-Turnier

+
Westfalia Rhynern gewann beim Anton-Rehbein-Turnier das Halbfinale gegen den TSC mit 3:1.

HAMM -  Der SV Westfalia Rhynern ist der Sieger des 37. Anton-Rehbein-Gedächtnisturniers. Im Finale der fünftägigen Veranstaltung bezwang der Mix aus Ober- und Bezirksliga-Team den TuS Germania Lohauserholz in der bis auf den letzten Platz gefüllten Sachsenhalle verdient mit 5:2.

Dritter wurde der TSC Hamm vor Titelverteidiger SG Bockum-Hövel. Bei den Alten Herren setzte sich zum ersten Mal der TSC durch. Torschützenkönig des Seniorenturniers wurde Rhynerns Matteo Fichera mit acht Treffern. Als bester Torhüter wurde Ibrahim Sariman vom TSC Hamm ausgezeichnet. Bei den Alten Herren gewann der TSC das Finale gegen den TuS Wiescherhöfen mit 5:1. Dritter wurde Westfalia Rhynern, Vierter Gastgeber SVE Heessen.

Halbfinale: SG Bockum-Hövel – TuS Germania Lohauserholz 2:3 (2:2). Lohauserholz ging durch Hilse mit 1:0 in Führung (4.). Edelkötter hatte nach einer kurzen Atempause beider Teams aber eine Antwort: Er drosch den Ball unhaltbar zum 1:1 in die Maschen (9.). Dann zog Linnhoff zwei Gegenspieler auf sich und legte den Ball in die Mitte, wo der freie Uysal keine Mühe hatte, das Spiel zugunsten der SG zu drehen (2:1/10.). Nach einem Abspielfehler von SG-Keeper Küritz glich Hilse aber noch in der Schlusssekunde aus (10.). Im zweiten Durchgang spielte Hölzken weiter nach vorn und kam zu Chancen durch Hilse (12.) und Idzcak (17.), die aber ungenutzt blieben. In der letzten Spielminute entschied Felix Hennig die Partie, als er nach einem Konter das 3:2 erzielte und die Germania damit ins Finale schoss.

Westfalia Rhynern – TSC Hamm 3:1 (3:0). Die Partie begann mit zwei Alu-Treffern. Zunächst lenkte Sariman im TSC-Tor einen Schuss an die Latte (1.). Wenig später klatschte der Versuch von TSC-Spielmacher Ismail Uysal gegen das Gebälk (3.). Besser machte es Kastner, der nach Zuspiel von Andrei Lorengel das 1:0 erzielte (4.). Kurz darauf war es wieder Kastner, der sich auf der linken Seite durchsetzte und das 2:0 aus spitzem Winkel markierte (5.). Auch die nächste Rhyneraner Chance führte zum Torerfolg. Deljiu schoss nach einem Alleingang das 3:0 (8.). Vor dem Pausenpfiff hatte der TSC erneut Pech. Mit einem wuchtigen Schuss traf Bouaid nur den Pfosten (10.). Das TSC-Pech setzte sich auch nach dem Seitenwechsel fort. Binnen zwei Minuten trafen Mustafa Akyüz per Freistoß und Algan per Kopf den Querbalken (11./13.). Auch Rhynerns Deljiu setzte danach einen Schuss an die Latte (17.), ehe Bouaid auf 3:1 verkürzte (18.).

Spiel um Platz 3: SG Bockum-Hövel – TSC Hamm 1:3 (0:2). Im Spiel um den dritten Rang trafen zwei Teams aufeinander, die sich bereits in den Gruppenspielen duelliert hatten. Nach Möglichkeiten von Uysal und Marankoz aufseiten des TSC und Linnhoff für die SG (2.) erzielte Sen das 1:0 (7.). Wenig später hätte er auf 2:0 erhöhen können, schoss aber am Tor vorbei. Kurz darauf bereitete er allerdings den 2:0-Führungstreffer von Mustafa Akyüz vor, der Sens Flanke mustergültig verwertete (8.). Bis kurz vor Spielschluss vergaben beide Mannschaften ihre Gelegenheiten. Dann war es erneut Akyüz, der auf 3:0 erhöhte, ehe Edelkötter in der Schlussminute der Ehrentreffer für die SG gelang.

Finale: TuS Germania Lohauserholz – Westfalia Rhynern 2:5 (1:2). Zu Beginn des Endspiels waren beide Mannschaften darauf bedacht, nicht in Rückstand zu geraten. Erst als sich Hölzkens Hennig ein Herz fasste und mit einer Einzelaktion das 1:0 erzielte (4.), nahm die Partie Fahrt auf. Rhynern musste nun kommen. Torhüter Klemmer war es, der mit einem Distanzschuss die Latte traf (5.). Das weckte die Rhyneraner auf. Sie wurden besser und konterten die Germania beim 1:1 durch Neumann regelrecht aus (6.). Danach war die Partie geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld. Kurz vor der Pause lösten sich allerdings Rhynerns Kastner und Deljiu per Doppelpass von ihren Gegenspielern, und Kastner schoss zum 2:1 ein (13.). Wenige Sekunden später hatte Deljiu noch die Chance, vom Neun-Meter-Punkt auf 3:1 zu erhöhen, doch er scheiterte am rechten Pfosten (15.).

Nach dem Seitenwechsel spielten die Westfalia-Akteure auf Zeit, ehe sie durch einen sehenswerten Spannschuss von Hennig zum 2:2 (18.) gezwungen wurden, wieder mehr für ihr Offensivspiel zu tun. Das taten sie durch Deljiu und Fichera, der Rhynern erneut in Front schoss (19.). Dann war es erneut Kastner, der auf 4:2 erhöhte (24.). Hölzken musste jetzt kommen und bekam die Gelegenheit zum Anschluss vom Neun-Meter-Punkt. Riemers Schuss wurde jedoch von Klemmer pariert (25.). In der Schlussphase schwächte sich die Germania mit einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Hennig selbst. In Unterzahl kassierte der Bezirksligist noch das 2:5, erzielt von Fichera (29.).

Damit hieß der Sieger des Rehbein-Gedächtnisturniers zum fünften Mal Westfalia Rhynern. Der Club hatte die Sachsenhalle zuletzt 2007 als Sieger verlassen. - csp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare