Rhynern testet gegen BVB- und Schalker Reserveteam

Die 1:2-Niederlage in Kleve fällt für Björn Traufetter (rechts) und Westfalia Rhynern nicht mehr ins Gewicht. ▪
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Die 1:2-Niederlage in Kleve fällt für Björn Traufetter (rechts) und Westfalia Rhynern nicht mehr ins Gewicht. ▪

HAMM ▪ Nach so einem besinnlichen Weihnachtsfest hatte es für NRW-Liga-Aufsteiger Westfalia Rhynern lange Zeit nicht ausgesehen. Jetzt überwintern die Fußballer vom Papenloh mit einem kleinen Polster auf die Abstiegsränge auf dem zwölften Platz. Das liegt daran, dass Rhynern nach dem 31. Oktober kein Spiel mehr verloren hat, was neben einer beachtlichen Erfolgsserie allerdings auch den witterungsbedingten Spielausfällen geschuldet ist. Wobei die Westfalia im Gegensatz zu vergangenen Jahren mit 16 ausgetragenen Partien der Konkurrenz diesmal nicht hinterherhinkt.

„Das ist im Moment eine gute Bestandsaufnahme“, freut sich Team-Manager Andreas Kersting. Durch den Rückzug des 1. FC Kleve hat sich die Situation der Westfalia noch einmal verbessert, weil nun ein Absteiger bereits feststeht. „Ein Ruhekissen ist das aber nicht“, sagt Kersting und verweist auf die Regionalliga West. Denn je nachdem, wie viele NRW-Vereine am Ende der Saison auf einem Abstiegsplatz stehen, erhöht sich die Zahl der Absteiger in Rhynerns Staffel. Einziger Hoffnungsschimmer für die Westfalia ist der FC Homburg aus dem Saarland.

Trainer Michael Lusch hat seine Mannschaft derweil in die Winterpause geschickt. Am 10. Januar erwartet er die Spieler zum Training zurück. Zuvor werden die Kicker am 7. Januar im feinen Zwirn bei der Sportgala erscheinen, wo sie als beste Mannschaft nominiert sind. Bis zum Trainingsstart sondiert Kersting auch den Transfermarkt, um den kleinen Kader gegebenenfalls aufzufüllen. „Wir führen Gespräche“, sagt der Team-Manager zum Stand der Verhandlungen. Weitere Abgänge nach Leon Schmitz‘ Wechsel nach Hilbeck schließt er aus. Das Comeback von Neuzugang Tobias Maier wird für Februar erwartet. Für seinen Bruder Markus ist die Saison nach seinem Kreuzbandriss jedoch gelaufen.

Die ersten Testspiele hat die Westfalia bereits ausgemacht. Am 11. Januar gastiert die Reserve von Borussia Dortmund am Papenloh (Anstoß 19 Uhr). Am 23. Januar spielt Rhynern um 13 Uhr gegen den FC Schalke II (Ort steht noch nicht fest) und am 25. Januar um 19.30 Uhr beim FC Gievenbeck. „Es werden aber noch weitere Spiele hinzukommen“, versichert Kersting. ▪ bob

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