Fußball

Rhynern setzt auf Rotation - früher Pokaleinsatz schmeckt dem Trainer nicht

Robin Ploczicki (rechts) ist gegen die IG Bönen ein Startelf-Kandidat.
+
Robin Ploczicki (rechts) ist gegen die IG Bönen ein Startelf-Kandidat.

Der SV Westfalia Rhynern tritt in der 2. Kreispokal-Runde bei der IG Bönen an. Das Spiel genießt bei Trainer Michael Kaminski jedoch keine Prorität.

Hamm - Michael Kaminski hatte sich am vergangenen Montag frei genommen, wollte sich nach den intensiven Wochen der Vorbereitung zusammen mit seiner Freundin in Bad Sassendorf in einer Sauna ausspannen. Doch der Coach des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern kam überhaupt nicht zur Ruhe.

Hickhack um den Termin

Denn aufgrund des Hin und Hers wegen des Termins für die Austragung des Kreispokalspiels bei der IG Bönen musste Kaminski immer wieder Rücksprache halten, ehe am späten Montagnachmittag feststand, dass die Begegnung erst am Donnerstag um 18 Uhr auf der Platzanlage der SpVg Bönen am Rehbusch ausgetragen wird. „Das war alles ein Hickhack, aber jetzt steht das Spiel ja“, sagt der Coach, der die Pokalhürde mit einer in großen Teilen anderen Mannschaft nehmen wird als die, die am Sonntag 2:2 gegen die SG Wattenscheid gespielt hat.

So sollen neben den Eigengewächsen aus der A-Jugend auch Akteure wie Leon Müsse, Robin Ploczicki, Jonas Michler oder Sezer Toy, die im Laufe der Vorbereitung im Urlaub oder verletzungsbedingt ausgefallen waren, zum Einsatz kommen. Zudem wird wie immer im Pokal Maximilian Eul zwischen den Pfosten stehen. „Es werden nur ein oder zwei Leute, die auch Sonntag gespielt haben, gegen die IG auflaufen. Für einige von den Jungs ist es wichtig, dass sie 90 Minuten spielen werden“, sagt Kaminski. „Außerdem werden durch die Sperren von Lennard Kleine und Patrick Franke am Sonntag für das Spiel in Rheine mindestens zwei Plätze frei. Jetzt hat jeder die Chance, sich in Szene zu setzen und sich anzubieten.“

Wenig Verständnis für Einsatz ab der ersten Runde

Der Rhyneraner Trainer ist davon überzeugt, eine schlagkräftige Mannschaft aufzubieten, die die bei der IG bestehen kann. Dennoch macht er keinen Hehl daraus, wo in die Priorität für ihn liegt. „Wichtig ist in diesem Jahr die Meisterschaft“, stellt er klar : „Wichtig ist aber auch, dass wir das Spiel mit elf Leuten beenden und dass sich keiner verletzt.“

Wenig Verständnis hat Kaminski übrigens dafür, dass er mit seinem Team im Kreispokal von der ersten Runde an im Einsatz ist. „Wir haben in der Oberliga 40 Spieltage und einige englische Wochen. Da hätte man die Oberligisten doch erst aber der dritten Runde spielen lassen können“, sagt er.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare