Rhynern setzt auch in Stadtlohn auf Flexibilität

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Wollen auch in Stadtlohn jubeln: Lucas Arenz (links) und Salvatore Gambino.

Hamm -  Björn Mehnert hat den Abend des 23. Oktobers des vergangenen Jahres noch gut in Erinnerung. An diesem Freitag hatte der SV Westfalia Rhynern die vorgezogene Heimpartie gegen den SuS Stadtlohn mit 2:0 gewonnen, sich aber lange Zeit überaus schwer getan mit dem Gegner.

„Da haben wir Glück gehabt, dass wir die drei Punkte behalten haben“, meint Rhynerns Coach, der nicht begreifen kann, warum der SuS auf dem drittletzten Rang und damit auf einem Abstiegsplatz steht. „Das war in dieser Saison eine der besten Mannschaften, die wir am Papenloh empfangen haben: körperlich robust und auch spielstark. Aber wenn man mal so einen Negativlauf hat, ist es schwer, da wieder rauszukommen.“

Aus diesem Grund warnt der 39-Jährige sein Team davor, die Partie am Sonntag im hülsta-Sportpark auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn Mehnert will die Stadtlohner nicht nach ihrem Tabellenplatz bewerten, sondern seine Akteure vielmehr an die knifflige Aufgabe vom 23. Oktober erinnern. Hinzu kommt, dass er einen Gegner erwartet, der „kämpferisch, läuferisch und taktisch top vorbereitet“ sein wird: „Das wird Abstiegskampf pur. Für Stadtlohn geht es um die Oberliga-Zugehörigkeit, das wird ein schweres Spiel.“

Doch der Coach ist zuversichtlich, dass seine Akteure an der niederländischen Grenze einmal mehr ihre derzeit starke Form zeigen. Von von den vergangenen elf Partien haben die Rhyneraner zehn gewonnen, verloren lediglich gegen den SC Roland Beckum. „Es macht derzeit einfach Spaß, wobei das kein Wunder ist. Denn wenn man gewinnt, fällt vieles leicht. Aber es stimmt, wir haben derzeit eine Menge Selbstvertrauen“, betont Mehnert, der dann auch gleich den Grund für die starke Bilanz seines Teams in diesem Jahr hinterherschiebt: „Sowohl personell aus auch vom System her sind wir sehr flexibel.“

So hat die Mannschaft zuletzt die Ausfälle von Kapitän Dustin Wurst oder Torjäger Lennard Kleine problemlos kompensiert. Und von der Taktik her kann das Team immer wieder durch kleine Umstellungen auf Spielstände oder -verläufe reagieren und den Gegner vor neue Probleme stellen. „Es fällt den Gegnern schwer, sich auf uns einzustellen“, so Mehnert.

Auch in Stadtlohn wird es wieder Änderungen in der Aufstellung geben. Neben dem am Knie verletzten Robin Hoffmann fällt auch der gesperrte David Schmidt aus, dafür hat sich neben Wurst auch Thanh-Tan Tran wieder einsatzbereit gemeldet. Definitiv ins Team rutschen wird Tim Neumann. „Unabhängig davon, dass David seine Gelbsperre absitzen muss, hätte Tim gespielt. Er ist einfach wieder an der Reihe“, meint der Coach.

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