Rhynern reist als Favorit nach Zweckel

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Sein Einsatz ist noch fraglich: Philipp Hanke (rechts).

HAMM -  Ein kleiner Blick auf die Tabelle reicht in diesen Tagen. Das weiß auch Björn Mehnert, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern. „Wer da kurz nachschaut, der sieht sofort, wer der Favorit und wer der Außenseiter ist“, sagt der Coach des Zweiten vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (14.30 Uhr) beim SV Zweckel, der auf dem vorletzten Rang steht.

Doch Mehnert will sich nicht von den Zahlen blenden lassen, warnt einmal mehr davor, irgendein Team in der Oberliga zu unterschätzen. Allerdings muss auch er zugeben, dass es beim SV Zweckel derzeit überhaupt nicht nach Plan läuft. Lediglich einen Sieg hat das Team von Trainer Günter Appelt auf dem Konto, hat in 13 Partien nur elf Treffer erzielt und hat große Mühe, den Abstand zum gesicherten Mittelfeld nicht größer werden zu lassen. Dass Zweckel im Kampf um den Ligaerhalt aber weiter an sich glaubt und auch über eine Mannschaft verfügt, die gegen die Teams aus der oberen Tabellenregion mithalten kann, bewies die Elf am vergangenen Sonntag. Da trotzte der SVZ auf dem Stimberg in Erkenschwick der gastgebenden SpVgg ein viel beachtetes 3:3 ab – ein Remis, das auch Mehnert beeindruckt zur Kenntnis genommen hatte. „Wenn man in Erkenschwick drei Tore macht, dann sollte das für mein Team Warnung genug sein. Wir müssen und werden Zweckel jedenfalls mit dem nötigen Respekt gegenübertreten“, sagt Rhynerns Coach, der übrigens fest davon überzeugt ist, dass die Appelt-Mannschaft am Ende der Saison nicht zu den Absteigern zählen wird: „Man kann in der Oberliga fast jeden Trainer fragen – und immer wird man zu hören bekommen, dass Zweckel über genug Potenzial verfügt, um die Klasse zu halten. Tabellarisch wird diese Mannschaft derzeit unter Wert geschlagen.“

Allerdings plagen den Coach einmal mehr personelle Sorgen. Die beiden etatmäßigen Innenverteidiger Dustin Wurst (Muskelfaserriss in der Wade) und David Schmidt (Rückenprobleme) müssen einmal mehr passen, so dass wahrscheinlich erneut Felix Bechtold und Max Wagener ihre Rollen einnehmen werden. Dicke Fragezeichen stehen aber auch hinter den Einsätzen von Torjäger Philipp Hanke, der in dieser Woche wegen eines grippalen Infekts flach gelegen hatte, und Mathieu Bengsch, der immer noch an den Nachwirkungen der Augenverletzung, die er sich vor zwei Wochen beim 4:2-Sieg in Hüls zugezogen hatte, leidet. - –pad–

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