1:0 auf Asche - Rhynern quält sich in die zweite Pokalrunde 

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Trainer Michael Kaminski blieb in Rhynern und trainierte mit einem Teil der Mannschaft am Papenloh.

Der SV Westfalia Rhynern hat am Abend die zweite Runde um den Pokal des Fußballkreises Unna-Hamm erreicht, sich dabei aber über 90 Minuten sehr schwer getan.

Fröndenberg – Mit einer gemischten und relativ jungen Truppe kam der Oberligist zu einem knappen 1:0 (0:0) beim B-Ligisten SC Fröndenberg-Hohenheide. Das Tor des Abends erzielte Patrick Beier in der 80. Minute. 

Während Trainer Michael Kaminski mit einem Teil der Mannschaft in Rhynern blieb und mit Blick auf die Generalprobe am Sonntag (15 Uhr) gegen den Westfalenligisten TuS Bövinghausen und auf den Saisonstart am 6. September gegen die SG Wattenscheid trainierte, quälte sich der Rest auf dem Ascheplatz an der Ruhr zum Erfolg. „Der Platz war sehr schwer zu bespielen. Die Jungs haben den Kampf angenommen und das Beste daraus gemacht“, meinte Max Schulte aus der sportlichen Leitung des SV Westfalia.

 Die Rhyneraner trafen dabei auf einen B-Ligisten, der mit einem 4-4-2 sehr tief verteidigte und auf Konterchancen lauerte. „Es gab vor der Pause sogar ein, zwei Chancen für Fröndenberg“, berichtete Schulte. Insgesamt war es allerdings ein Spiel ohne die großen Höhepunkte, denn auch die Westfalia fand in ihrem 4-2-3-1 nicht den Weg durch die dicht gestaffelte Abwehr. Immerhin stand Beier nach einer Hereingabe einmal frei und schob den Ball zum Siegtor ins Netz. 

Das einzige Plus hatten die Gäste beim Ballbesitz und letztlich auch bei der Physis. „Wir haben das Spiel am Ende mit Kampf und guter Einstellung über die Fitness gewonnen“, meinte Schulte, der letztlich froh war, dass „sich gerade auf der Asche keiner verletzt hat – vor allem mit Blick auf eine Saison mit 40 Spielen und auf den Sonntag.“

 SV Westfalia: Trahe – Schaefers, Renningholtz, Dickx, Neuhardt, Naumann (85. Prenger), Dittrich (35. Ringkamp), Beier, Velmerig, Frey, Jung Tor: 0:1 Beier (80.)

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