Rhynern II landet Dreier im Spitzenspiel

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Stark in Form: Rhynerns Georgios Gkikas.

Hamm - Gegen den bisher gegentorlosen Aufsteiger TuS Freckenhorst siegte Westfalia Rhynern II nach einer von beiden Seiten engagiert geführten Partie mit 3:2 (2:2) und steht nun punktgleich mit dem Liganeuling auf dem dritten Tabellenplatz.

Die rund 50 Besucher, die im Nieselregen am Tünner Berg ausharrten, wurden mit einem sehenswerten Bezirksliga-Spiel belohnt: „Ich denke, das waren 90 Minuten Werbung für den Amateurfußball“, sagte Rhynern-Trainer Thomas Schneider im Anschluss und war sichtlich zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Die Freckenhorster nötigten dem Coach allerdings auch Respekt ab. „Man hat gesehen, dass die drei Siege zum Auftakt keine Eintagsfliegen waren“, so Schneider.

Direkt von Beginn an waren die Gastgeber das etwas aktivere Team und erarbeiteten sich Chancen. Als Patrick Knörnschild im Strafraum ungestüm von Maximilian Kretzer umgestoßen wurde, zeigte Schiedsrichter Tobias Kähler auf den Punkt, und Marcel Scholtysik verwandelte zum 1:0 (13.). Freckenhorst berappelte sich schnell und kam nur wenige Minuten später nach einem Freistoß zum Ausgleich. Philip Schange stocherte den Ball zum 1:1 über die Linie (18.). Danach erarbeiteten sich beide Mannschaften immer wieder Chancen, doch sowohl Nils Offermann im Rhyneraner Kasten als auch TuS-Keeper Sebastian Neukötter zeichneten sich mehrfach durch Paraden aus.

Kurz vor der Pause sprang Frederic Ebel dann bei einer Ecke am höchsten und köpfte das 2:1 (40.). Erneut dauerte es nicht lange, bis der TuS zum Ausgleich kam. Jonas Michler bekam das Spielgerät nach einem Freistoß im Strafraum an die Hand, und wieder zeigte Kähler auf den Punkt – dieses Mal jedoch für die Gäste. Den Elfmeter versenkte Jan Gierhake quasi mit dem Halbzeitpfiff (45.+1).

In der zweiten Hälfte ließ Rhynern hinten kaum noch etwas zu. Die eigenen Möglichkeiten nutzte die Westfalia aber nicht konsequent. Erst der eingewechselte Sebastian Jakob sorgte nach einem langen Ball für das verdiente 3:2 (62.). Darauf fanden die Gäste keine Antwort mehr, und so durfte Rhynern II seinen zweiten Heimsieg bejubeln. - csp

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