Rhynern mit Kleine nach Neuenkirchen

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Wieder fit: der Rhyneraner Lennard Kleine (links).

HAMM -  Der Fußball-Oberligist Westfalia Rhynern geht gut vorbereitet in die Partie beim Tabellensechsten SuS Neuenkirchen (Sonntag, 15 Uhr): Co-Trainer Marc Woller und Coach Björn Mehnert sahen sich die vergangenen beiden Spiele der Neuenkirchener an. Was Mehnert sah, beeindruckte ihn: „Das wird ein enormes Brett, das wir bohren müssen.“

Während die Partie für den SuS bereits die dritte binnen sieben Tagen ist, treten die Rhyneraner nach zwei Wochen Pause erstmals wieder an. Der FC Gütersloh hatte in der vergangenen Woche um Absage des Spiels in Rhynern gebeten, nachdem ein Akteur einen „krankheitsbedingten Schicksalsschlag“ erlitten hatte. „Ich hätte lieber gespielt. Aber so wurde uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie schön es ist, wenn man Fußball spielen kann. Wir sollten es genießen“, sagt Mehnert.

Allerdings nicht allzu sehr, denn Neuenkirchen ist auf Wiedergutmachung für die im Hinspiel erlittene 0:2-Niederlage am Papenloh (beide Tore durch Adem Cabuk) aus. „Und wir müssen dagegenhalten. Mit Schönspielerei kommen wir nicht weiter, denn Neuenkirchen ist physisch robust, läuferisch stark und zweikampfsicher“, sagt Mehnert und warnt seine Akteure besonders vor Torjäger Daniel Seidel und dem schnellen Marius Bülter. „Wir haben einen Plan für das Spiel, den wir am Sonntag um 15 Uhr offenlegen. Und um 16.45 Uhr werden wir wissen, ob er aufgegangen ist“, sagt Mehnert.

Er wird sein Team gegenüber dem 1:1 beim SC Westfalia Herne nicht komplett umkrempeln. „Wir haben einige Dinge richtig gemacht in den vergangenen Spielen. Was uns fehlte, war die Durchschlagskraft im Sturm“, so Mehnert, der sich daher besonders über eine weitere Sturmalternative freut: Lennard Kleine ist nach überstandener Verletzung wieder dabei und eine Option für die Offensive, in der zuletzt die flinken Burak Yavuz, Denis Rödel und Sergej Petker wirbelten. Linksverteidiger Markus Maier und Niklas Rieker müssen verletzt passen. - sst

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