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Rhynern ist „voll im Soll“ - doch in Siegen fehlt ein weiterer Innenverteidiger

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Von: Patrick Droste

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Christopher Stöhr wird wohl für den gesperrten Tim Neumann in die Innenverteidigung rücken.
Christopher Stöhr wird wohl für den gesperrten Tim Neumann in die Innenverteidigung rücken. © Reiner Mroß/Digitalbild

Der perfekte Saisonstart des SV Westfalia Rhynern mit vier Siegen in Serie hatte gewisse Erwartungen und sogar Begehrlichkeiten geweckt, so dass die beiden Unentschieden beim TuS Erndtebrück und gegen die SpVgg Vreden zuletzt mancherorts als Enttäuschung wahrgenommen wurden. 

Hamm - Doch Michael Kaminski betonte vor der Auswärtspartie am Sonntag (15 Uhr) bei den Sportfreunden Siegen, dass er überhaupt nicht enttäuscht, sondern vielmehr hochzufrieden sei mit der bisherigen Punkteausbeute seiner Schützlinge. „Dass wir nicht jedes Spiel gewinnen können, ist doch klar“, meint der Rhyneraner Coach.

„In Erndtebrück haben wir einen Rückstand aufgeholt. Und gegen Vreden waren wir trotz 70 Minuten in Unterzahl die stärkere Mannschaften und hatten die besseren Torchancen.“ Zudem, so fügt er hinzu, wären viele andere Teams in der Fußball-Oberliga froh, wenn sie die 14 Zähler der Westfalia selbst auf ihrer Habenseite verbuchen könnten – so wie die Sportfreunde, die bislang erst einen Sieg und ein Remis eingefahren haben, ansonsten viermal als Verlierer den Platz verlassen mussten. „Wir sind von den Zählern her voll im Soll. Und daher werden wir auch mit einem guten Gefühl nach Siegen fahren“, stellt Kaminski klar, zumal Siegen zuletzt ein gutes Pflaster für die Rhyneraner gewesen war.

Gute Erinnerungen an das Leimbachstadion

Denn in der vergangenen Saison gewann die Westfalia im Leimbachstadion sowohl in der Hin- als auch in der Aufstiegsrunde beide Partien. „Wir wollen da auch jetzt wieder etwas mitnehmen. Von daher werden wir uns nicht verstecken, auch wenn Siegen eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Oberliga-Spielern ist“, stellt der Rhyneraner Coach klar.

Dennoch hat Kaminski festgestellt, dass seine Mannschaft bei den beiden Unentschieden zuletzt nicht mehr die Effektivität wie in den vier Begegnungen vorher gezeigt hat. Daher stand bereits am Dienstag die Arbeit vor dem gegnerischen Gehäuse im Mittelpunkt des Trainings, damit seine Angreifer das Gefühl des Toreschießens wiederfinden. Aber nicht nur um seine Offensive muss sich der 38-Jährige Gedanken machen, auch um die Defensive. Denn neben Marvin Joswig, der in dieser Woche erfolgreich an seinem Kreuzband operiert worden ist, fällt mit dem nach seiner Roten Karte für zwei Partien gesperrte Tim Neumann auch der zweite Innenverteidiger aus.

Daher wird wahrscheinlich Christopher Stöhr zusammen dem dem immer stärker werdenden Tim Lorenz versuchen, das Zentrum zu schließen.

Für Stöhr würde sich dann Christian Antwi-Adjej im defensiven Mittelfeld anbieten, zumal Lucas Arenz erneut Probleme mit seinem Knie hat und wiederum pausieren muss.

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