Rhynern gastiert beim Aufstiegsaspiranten Siegen

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Wieder einsatzbereit: Rhynerns David Schmidt (rechts):

Hamm - Es ist eine für Oberliga-Verhältnisse weite Anreise. Und auch von der Tabellenkonstellation her dürfte der SV Westfalia Rhynern Mittwoch Abend im Nachholspiel im Leimbachstadion (Anstoß 20 Uhr) nicht unbedingt mit der Favoritenrolle in die Partie gehen. Dennoch freut sich Trainer Björn Mehnert auf die Begegnung bei den Sportfreunden aus Siegen.

„Da gilt für mich wie für die Spieler die gleiche Sache: Wir werden da wahrscheinlich vor rund 1 000 Zuschauern spielen, also vor einer Kulisse, die man in der Oberliga eher selten hat. Die Jungs sollen das genießen, Spaß und Lust auf Fußball haben“, meint der 39-Jährige – und hofft insgeheim, dass seine Schützlinge beim Aufstiegsaspiranten für eine Überraschung sorgen können: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, haben wir gute Chancen, aus Siegen was mitzunehmen.“

Allerdings war dies den Rhyneranern am vergangenen Sonntag nicht sonderlich gut gelungen. Beim Gastspiel bei der abstiegsgefährdeten SuS Stadtlohn hatte sich die Westfalia nicht von ihrer besten Seite gezeigt und bei der 1:3-Niederlage die zweite Auswärtspleite in diesem Jahr kassiert. „Stadtlohn hat an diesem Tag den Sieg mehr gewollt, mehr investiert als wir und war in den Zweikämpfen bissiger“, erklärt Mehnert – und fügt hinzu: „Da hat man wieder einmal gesehen, dass man in dieser Liga in jedem Spiel an die Grenze gehen muss und dass es völlig egal ist, ob einer in der Tabelle eher oben oder eher unten steht. Da kann jeder jeden besiegen.“ Daher will Rhynerns Coach die Partie in Stadtlohn auch nicht mehr allzu groß zum Thema machen, sich vielmehr auf die Partie bei den starken Sportfreunden konzentrieren: „Natürlich will Siegen die Partie auch gewinnen. So wie es Stadtlohn wollte. Aber das wird eine komplett andere Partie.“

Der Respekt vor den Gastgebern ist jedenfalls durchaus groß, zumal sich die Mannschaft von Trainer Ottmar Griffel in der Winterpause noch einmal durch den Drittliga erfahrenen Julian Jakobs verstärkt hat. „Siegen ist für mich der Aufstiegskandidat Nummer eins, das Team verfügt über das beste Umschaltspiel der Liga. Wir werden versuchen, diese Stärken zu kontrollieren und gleichzeitig alles daran setzen, unser eigenes Spiel durchzusetzen“, erklärt Mehnert, der in Siegen erneut auf den am Knie verletzten Robin Hoffmann verzichten muss. Dafür hat Innenverteidiger David Schmidt seine Gelbsperre abgesessen und steht für die schwere Partie im Leimbachstadion wieder zur Verfügung.

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