1. wa.de
  2. Sport
  3. Hamm

Rhynern fehlt in Gütersloh die Durchschlagskraft in der Offensive

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Patrick Droste

Kommentare

Christopher Stöhr (links) vergab in Gütersloh einen Foulelfmeter.
Christopher Stöhr (links) vergab in Gütersloh einen Foulelfmeter. © Reiner Mroß/Digitalbild

Der SV Westfalia Rhynern ist nach einer schwachen Vorstellung beim FC Gütersloh mit 0:3 im Achtelfinale des Westfalenpokals ausgeschieden.

Gütersloh – Es war eine verlockende Möglichkeit für den SV Westfalia Rhynern: im Viertelfinale des Westfalenpokals ein Heimspiel gegen den klassentieferen Westfalenligisten SC Obersprockhövel, um dann erstmals in der Vereinsgeschichte den Sprung in das Halbfinale des Westfalenpokals zu schaffen. Doch der FC Gütersloh machte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung, denn der Fußball-Oberligist aus dem Hammer Süden verlor vor 330 Zuschauern beim Ligakonkurrenten FC Gütersloh mit 0:3 (0:1) und schied damit im Achtelfinale aus. „Wir haben in der Höhe verdient verloren“, sagte Trainer Michael Kaminski. „Wir sind als Mannschaft nicht an Optimum herangekommen, um so einen Gegner zu schlagen. Vorne hatten vor keine Durchschlagskraft, und hinten haben wir zu viele Fehler gemacht.“

Gleich sechs neue Akteure im Vergleich zum 1:0-Sieg bei den Sportfreunden Siegen hatte Kaminski in Gütersloh ins Rennen geschickt. Doch es waren nicht die Gäste, sondern die Ostwestfalen, die den Rhythmus der Partie bestimmten. Die Westfalia dagegen agierte abwartend und versuchte nach Ballgewinnen durch ein schnelles Umschaltspiel für Gefahr zu sorgen. Doch das gelang viel zu selten. So waren es die Gütersloher, die in der 33. Minute durch einen von Andre Kording verwandelten Foulelfmeter in Führung gingen.

Noch vor der Pause hatten die Rhyneraner die große Chance zum Ausgleich. Samy Benmbarek hatte Davin Wöstmann direkt vor den Augen von Schiedsrichter Patrick Holz von den Beinen geholt. Der Unparteiische entschied sofort auf Strafstoß, doch Christopher Stöhr scheiterte vom Elfmeterpunkt an FCG-Keeper Jarno Peters (42.)

Auch nach dem Wechsel blieb Rhynern im Spiel nach vorne zu harmlos – im Gegensatz zum FCG: Nachdem Finn Schubert in der 70. Minute noch einen Kopfball von Allan Firmino Dantas auf der Linie geklärt hatte, war es zehn Minuten später Dimitrios Nemtsis (80) und Janik Steringer (87.), die mit ihren Treffern für den 3:0-Endstand sorgten.

Auch interessant

Kommentare