Rhynern erwartet Paderborn II zum Kellerduell

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Rhynerns Thorben Menne soll gegen die Paderborner U 23 Akzente setzen.

Hamm - Die Tabelle der Fußball-Oberliga ist kein schöner Anblick. Zumindest nicht für Freunde des SV Westfalia Rhynern. Das Team steht nach sechs Spieltagen nur auf dem 17. und vorletzten Platz.

Am Freitagabend, nach dem vorgezogenen Heimspiel gegen den punktgleichen Aufsteiger SC Paderborn II (20 Uhr/Papenloh), soll der Blick auf das Klassement wieder etwas angenehmer sein.

Die Rhyneraner treffen in ihrer misslichen Lage ausgerechnet jetzt auf eine Mannschaft, die frisches Selbstvertrauen getankt hat. Am vergangenen Sonntag gelang den vom Ex-Profi Mirko Dickhaut trainierten Ostwestfalen der erste Saisonsieg. Sie bezwangen die SpVgg Erkenschwick mit 2:1 – und das, obwohl sie die gesamte zweite Halbzeit nach der Roten Karte gegen Khaled Narey in Unterzahl spielen mussten.

„Die Paderborner sind eine Wundertüte“, sagt Rhynerns Trainer Björn Mehnert. „Mal spielen sie mit vier, fünf Mann Verstärkung aus dem Zweitliga-Kader, mal ohne. Die Jungs sind alle sehr gut ausgebildet. Das wird keine leichte Aufgabe für uns.“

Zumal es mit seiner Mannschaft personell nicht zum Besten steht. Felix Böhmer, Markus Maier und Aaron Vasiliou fehlen weiterhin verletzt, dazu muss Mehnert auch auf Angreifer Thanh-Tan Tran verzichten, der sich mit einem grippalen Infekt herumplagt. Der formstarke Kapitän Dustin Wurst sah am vergangenen Sonntag in der Partie beim SV Lippstadt nach einem Foul die Rote Karte und wurde für vier Wochen gesperrt. Fraglich ist ein Einsatz von Martin Zakrzewski, der einen Schlag auf den Zeh bekommen hat, und Robin Hofmann (Probleme mit der Patellasehne).

Matthieu Bengsch wird dagegen wieder im Kader sein, nachdem er bereits am Sonntag eine Halbzeit in der Bezirksliga-Reserve absolviert hat. Thorben Menne spielte gegen den SV Lippstadt II (3:0) über die gesamten 90 Minuten – und wird in der Oberliga-Start-Formation stehen.

Mehnert gibt sich vor dem Kellerduell gelassen. „Wir haben eine gute Trainingswoche gehabt, Einzelgespräche geführt und ein bisschen den Kopf frei bekommen. Wir sind gut vorbereitet und verfallen jetzt sicher nicht in Panik“, betont der 39-Jährige. „Wir wollen die Partie gegen Paderborn gewinnen, um uns ein Stück in Richtung Tabellenmittelfeld zu schieben, das ja nicht weit weg ist. Aber den Druck des Gewinnen-Müssens spüre ich nicht.“

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