Fußball

Rhynern erreicht verdient die zweite Runde

Mazlum Bulut erzielte das 3:1 für Rhynern.
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Mazlum Bulut erzielte das 3:1 für Rhynern.

Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern ist verdient in die zweite Runde um den Westfalenpokal eingezogen.

Nieheim – Beim Landesligisten FC Nieheim – gut 40 Kilometer nordöstlich von Paderborn – setzte sich das Team von Michael Kaminski am Sonntag mit 4:1 (2:1) durch. „Es war ein hartes Stück Arbeit. Auf dem Rasen war Fußball spielen nicht so gut möglich, da mussten andere Elemente her. Aber meine Mannschaft hat das gut gemacht“, freute sich der Trainer über eine prima Teamleistung. „Nieheim war vor allem offensiv gut aufgestellt, und da mussten wir schon 100 Prozent geben“, sagte Kaminski, der im Vergleich zum 3:0 am Donnerstag im Kreispokal beim Hammer SC nur Tim Lorenz und Patrick Franke wieder in die Startelf beorderte.

Der Westfalia-Trainer wusste schon vorab von einer Schwachstelle bei den Gastgebern: „Deren linke Abwehrseite.“ Denn Kaminski hatte sich bei einem Kollegen über den FC schlau gemacht und die Erkenntnisse entsprechend umgesetzt. Alle vier Tore der Gäste resultierten aus Angriffen über ihre rechte Seite – das erste davon nach nicht einmal vier Minuten. Jan Kleine ließ den Ball nach einem weiten Einwurf von Wiese über den Scheitel rutschen und köpfte so aus fünf Metern ins lange Eck.

Allerdings kam Nieheim nach einer starken Anfangsviertelstunde der Gäste besser ins Spiel und erzielte durch Pascal Hannibal nach 17 Minuten den Ausgleich. Kaminski: „Danach hatten wir noch eine brenzlige Situation, und da ist das 2:1 genau zur rechten Zeit gefallen.“ Wieder ging es dabei über rechts, wieder kam die Vorarbeit von Wiese, dessen Zuspiel Hakan Sezer aufnahm, mit Tempo auf den Torhüter zulief und laut Trainer den Ball „eiskalt weggemacht“ hat (30.).

Nach dem Seitenwechsel hätte früh das 3:1 fallen müssen, doch suchte Jan Kleine mit einem Querpass Mazlum Bulut, statt aus besserer Position selber abzuschließen. Nach 58 Minuten sorgte Kaminski mit Eduard Probst für frischen Dampf auf rechts, und nach 68 Minuten und einem weiteren Angriff über diese Seite köpfte Bulut den Ball nach passgenauer Flanke von Hakan Sezer aus vier Metern zum 3:1 ein.

In der Folge musste Maximilian Eul zur rechten Zeit zweimal für sein Team retten. „Sonst“, meinte Kaminski, „hätte es für uns noch einmal kriminell werden können.“ Sieben Minuten vor dem Ende war aber alles klar, als Jan Kleine eine Flanke von Sezer zum Endstand vollendete (83.).

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