Rhynern empfängt den Regionalligisten SC Wiedenbrück

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Nach überstandener Krankheit auf dem Weg zurück in den Kader: Rhynerns Tim Neumann.

HAMM -  Nach zwei Testspielen gegen tieferklassige Gegner geht der Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern an diesem Wochenende in die Vollen. Zu Gast auf dem Rasenplatz am Papenloh ist am Freitag (19 Uhr) der Regionalligist SC Wiedenbrück.

Nur 44 Stunden später tritt die Mannschaft von Trainer Björn Mehnert am Sonntag (15 Uhr) beim Westfalenligisten Kirchhörder SC an. „Das wird ein intensives Wochenende. Jetzt geht es ans Eingemachte“, sagt der Coach.

Hinter den Spielern liegen zwei harte Wochen Grundlagenarbeit. „Die Jungs sind auf einem tollen Weg“, lobt Mehnert, der nun sehen will, wie sich sein Team in dieser Phase der Vorbereitung gegen einen dicken Brocken wie den Regionalligisten Wiedenbrück verkauft. „Der SC wird uns aufzeigen, wo unsere Defizite liegen und woran wir arbeiten müssen“, sagt Mehnert vor dem einzigen Rhyneraner Testspiel auf eigenem Platz.

„Ich will schon, dass wir ein ordentliches Ergebnis erreichen. Aber in dieser Phase der Vorbereitung ist es mir wichtiger, dass die Spieler die taktischen Vorgaben umsetzen. Denn darauf liegt jetzt unser Fokus, auch wenn viele im Kader die Spielphilosophie schon verinnerlicht haben“, sagt Mehnert.

Das richtige taktische Verhalten will er auch zwei Tage später beim Kirchhörder SC sehen. Zwischen diesen beiden Partien hat er seinen Akteuren frei gegeben, denn einige von ihnen werden wegen der weiterhin dünnen Personaldecke durchspielen müssen.

Tim Neumann kehrt nach Krankheit womöglich zurück – ansonsten hat sich gegenüber dem vergangenen Wochenende und dem 5:0-Erfolg beim A-Kreisligisten TSG Herdecke wenig getan. Gerrit Kaiser, der beim Aufstiegsspiel der U 23 die Rote Karte gesehen hat, wird am Sonntag ein letztes Mal gesperrt sein. In Kirchhörde wird zudem Andrei Lorengel ausfallen, der tags zuvor in den Urlaub fährt. Aus dem ist der Ex-Wiedenbrücker Alexander Hahnemann mittlerweile zurück. Er soll sich mit Christoph Hunnewinkel ein Duell um den Stammplatz im Tor liefern.

Wann Neuzugang Aaron Vasiliou wieder mittrainieren kann, steht in den Sternen. Der 24-Jährge wird am Dienstag am Knie operiert. Wie schwer die Verletzung ist, die er sich im Training zuzog, ist auch nach der MRT-Untersuchung in dieser Woche noch unklar. Im günstigsten Fall ist lediglich der Meniskus betroffen, womöglich ist es aber auch ein Kreuzbandriss. Es wäre Vasilious zweiter im rechten Knie und der vierte insgesamt. „Genau werden wir das erst wissen, nachdem ich unter dem Messer war“, so Vasiliou.

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