Rhynern mit einigen Mühen im Pokal weiter

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Matteo Fichera

KAMEN -  Mit einigen Mühen hat Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern die Pokalhürde beim Türkischen SC Kamen genommen. Erst durch zwei späte Tore gewann das Team von Trainer Björn Mehnert mit 3:1 (1:1) beim Bezirksligisten und trifft nun im Halbfinale auf den Ligarivalen Hammer SpVg. „In der ersten Hälfte war das sehr gut, da haben wir es nur verpasst, das zweite Tor zu erzielen. Nachdem Wechsel war das echt schlecht von uns“, meinte Mehnert nach der Partie.

Die Westfalia war gut in die Partie gestartet, übernahm gleich die Spielkontrolle und hatte ein deutliches Plus in Sachen Ballbesitz. Nur mit der Chancenverwertung haperte es anfangs, denn die Rhyneraner ließen einige gute Möglichkeiten liegen – teils der eigenen Unkonzentriertheit geschuldet, teils auch aufgrund des holprigen Ascheplatzes in Kamen. So dauerte es fast eine halbe Stunde, bis der Favorit in Führung ging. Nach einer nicht konsequent genug geklärten Ecke der Gastgeber war Thanh-Tan Tran zur Stelle und markierte das längst überfällige 1:0 (28.). Umso überraschender war es dann, dass der TSC noch vor der Pause durch einen Kopfball von Kenan Özkan nach einer Ecke zum 1:1-Ausgleich kam (41.). Von diesem kleinen Schock erholte sich die Westfalia erst einmal nicht, sie hatte nach dem Wechsel Probleme, wieder den Rhythmus zu finden. So war von der Dominanz der ersten Halbzeit nichts mehr zu sehen – und die Platzherren kamen zu einigen guten Möglichkeiten.

Erst mit der Einwechslung von Philipp Hanke kippte das Spiel wieder zu Gunsten des Oberligisten. Der Offensivspieler hatte gleich einige gute Szenen und traf auch in der 90. Minute nach Zuspiel von Michael Wiese zum 2:1. Für den Schlusspunkt sorgte in der Nachspielzeit Ersin Kusakci, der nach einer Ecke für Kamen den Konter über Matteo Fichera und Jan Apolinarski erfolgreich zum 3:1 (90.+2) abschloss. „Gut, dass wir einen Akteur wie Hanke noch in Hinterhand hatten“, meinte Mehnert. - –pad–

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