Rhynern mit breiter Brust gegen Seriensieger Bielefeld

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Nur schwer zu stoppen: Rhynerns Philipp Hanke (links).

HAMM -  Wenn der Tabellendritte auf eigenem Platz gegen den -sechsten spielt, ist die Frage nach dem Favoriten in der Regel einfach zu beantworten. Manchmal aber auch nicht. So wie im Falle der Fußball-Oberliga-Partie des SV Westfalia Rhynern gegen die U 23 von Arminia Bielefelds am Sonntag (15 Uhr, Papenloh). Die Arminen haben zwar sechs Punkte weniger als die Gastgeber, doch ihre Ambitionen sind groß.

„Ich behaupte, dass es für Bielefeld die letzte Chance ist, ins Rennen um Platz zwei einzugreifen“, sagt Rhynerns Trainer Björn Mehnert. Der Abstand der Ostwestfalen auf den zweiten Aufstiegsplatz beträgt derzeit zwar acht Zähler, doch die Saison ist noch lang. Und lang ist auch die Erfolgsserie der Mannschaft von Trainer Daniel Scherning. Am 16. November verlor sein Team mit 0:2 beim TuS Erndtebrück. Seither gab es sechs Siege in Folge.

„Das wird ein richtig schweres Spiel. Die Arminen sind technisch und taktisch sehr gut ausgebildet. Sie spielen gut Fußball, was uns entgegenkommt. Wir dürfen ihnen keine Luft zum Atmen lassen, denn die haben ein paar richtig gute Zocker drin“, sagt Mehnert und fügt an: „Wir aber auch.“

Einen zwingenden Grund, das Erfolgsteam vom 4:0-Erfolg beim SC Roland Beckum auseinander zu reißen, sieht er nicht. Kapitän Dustin Wurst steht wieder zur Verfügung. Christoph Debowiak ist zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, aber noch nicht einsatzfähig. Das gilt auch für Mathieu Bengsch (individuelles Training). - sst

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