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Rhynern behält den kompletten Abwehrblock

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Von: Patrick Droste

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Tim Lorenz bleibt beim SV Westfalia Rhynern.
Tim Lorenz bleibt beim SV Westfalia Rhynern. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern kann auch in der kommenden Spielzeit auf seine eingespielte Defensive setzen.

Hamm - Nach Michael Wiese, Tim Neumann, Marvin Joswig und Patrick Franke hat nun auch Tim Lorenz seine Zusage für ein weiteres Jahr gegeben. „Wir haben unsere Abwehr unverändert gelassen“, sagt Andreas Kersting, Sportlicher Leiter der Westfalia, und weist darauf hin, dass die Rhyneraner in bislang 24 absolvierten Begegnungen lediglich 25 Gegentore kassiert haben.

Lorenz war vor einem Jahr vom Bayern-Ligisten Würzburger FV zurück an seine alte Wirkungsstätte gekehrt, wo er in der Jugend bereits gespielt hatte. „Es ist wichtig, dass wir gestandene Leute wie ihn dabei haben“, so Kersting.

Auch Finn Schubert bleibt

Zudem wird auch Nachwuchsmann Finn Schubert, genauso wie Lorenz gelernter Innenverteidiger, weiter für die Westfalia auflaufen. Schubert kam in dieser Saison viermal als Einwechselspieler zum Einsatz. „Finn ist sehr talentiert, hatte aber in diesem Jahr Pech mit Verletzungen. Wir haben aber eine sehr hohe Meinung von ihm“, erklärt Kersting.

Und auch der junge Offensivakteur Merlin Zweimann, der sieben Mal in der fünft-höchsten Liga auflaufen durfte, bleibt weiter beim aktuellen Tabellendritten der Fußball-Oberliga. „Merlin ist hoch talentiert. Er wird in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen und sicherlich mehr Einsätze haben. Wir sind sehr froh, dass er bleibt“, betont Kersting.

Noch keine Übereinkunft für die kommende Spielzeit haben die Rhyneraner mit Hakan Sezer und Sezer Toy getroffen. Zudem würde die Westfalia Torjäger Eduard Probst, der noch einen Vertrag bis 2023 am Papenloh besitzt, bei einem entsprechenden Angebot eines höherklassigen Vereins keine Steine in den Weg legen.

Dafür hoffen die Rhyneraner aber, dass Lennard Kleine nach der Sommerpause langsam wieder einsteigen kann. „Ich hätte nicht gedacht, dass das so lange dauert“, meint der 28 Jahre alte Stürmer, der sich am dritten Spieltag in Wattenscheid die Patellasehne gerissen hatte und seitdem ausfällt. „Lennard will weiter spielen, aber wir setzen ihn da nicht unter Druck. Er soll in Ruhe wieder richtig fit werden“, stellt Kersting klar.

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