Restlos bedient: Wiescherhöfen verliert 1:2 gegen Langeneicke

LANGENEICKE - Restlos bedient waren die Spieler des TuS Wiescherhöfen, als die 1:2 (1:0)-Niederlage beim Tabellenvorletzten SVA Langeneicke besiegelt war.

Nicht nur, dass das Team von Spielertrainer Steven Degelmann ohne Punkte die Heimreise antreten musste und die Tabellenführung an den SuS Bad Westernkotten verloren gegangen war – der TuS fühlte sich auch von Schiedsrichter Sebastian Rettler ungerecht behandelt. „Ich habe ihn in der Pause angesprochen und mir gewünscht, dem Treiben der Langeneickener Einhalt zu gebieten, denn wir sind schon sehr hart angegangen worden“, sagte der verärgerte TuS-Spielertrainer Steven Degelmann. „Das hat er allerdings zum Anlass genommen, um noch mehr gegen uns zu pfeifen.“

Dabei war Wiescherhöfen trotz widriger Umstände gut ins Spiel gekommen und planmäßig früh durch Alfred Koschel in Führung gegangen (7.). Doch danach wurde es sehr hektisch, weil der Unparteiische sehr unsicher agierte. Der TuS verlor immer mehr den Faden, vor allem, weil „man merkte, dass die Konzentration nur noch darauf ging, verletzungsfrei aus der Partie zu kommen“, ärgerte sich Degelmann, der sich zudem gleich mehrfach ungerecht behandelt fühlte. Der Elfmeterpfiff in der 50. Minute blieb noch ohne Folgen, weil Stefan Küritz den Strafstoß parierte. 15 Minuten später passte aber bei einem Standard die Zuteilung nicht, und Evren Gül glich aus (65.). In der Folge zeigte der TuS Reaktion, doch zweimal blieb der zwingende Elfmeterpfiff aus, als zunächst Julian Rohlmann (73.) und dann Erkan Baslarli (78.) im Strafraum zu Fall gebracht wurden. Den gab es dafür auf der anderen Seite (89.), und Bastian Rehborn verwandelte zum 2:1-Sieg.

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