HSV mit Respekt in die Heimpremiere gegen Stadtlohn

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Semih Yigit (rechts) gehörte gegen Schermbeck und Rhynern zu den Besten im HSV-Trikot.

Hamm - Vier Tage nach den kraftraubenden 120 Minuten im Kreispokal-Derby gegen den Liga-Rivalen SV Westfalia Rhynern (3:1 n. V.) feiert die Hammer SpVg Heimpremiere in der Oberliga. Zu Gast ist am Sonntag (15 Uhr/Evora-Arena) der SuS Stadtlohn. Und der bringt gemischte Erinnerungen mit.

In der Rückrunde feierte die HSV nach einem durch grobe Abwehrfehler begünstigten Offensivspektakel einen 4:3-Sieg in Stadtlohn. Weit weniger erfreulich war aus Sicht der Hammer das Hinspiel gewesen. Das verloren sie nach einer ganz schwachen Vorstellung – damals noch unter Ex-Trainer Goran Barjaktarevic – mit 0:2. So etwas soll seiner Elf vor eigenem Publikum am Sonntag nicht erneut passieren. Das hofft zumindest Oliver Gottwald.

„Wir werden alles daran setzen, das erste Heimspiel zu gewinnen. Mit vier Punkten auf dem Tacho lässt es sich auch leichter nach Erkenschwick fahren“, sagt der Trainer. Die Partie bei der ambitionierten SpVgg. findet auf Wunsch der Gastgeber bereits am Samstag kommender Woche (18 Uhr) statt.

„Die Aufgabe wird sicher nicht einfach für uns. Die Stadtlohner spielen richtig guten Fußball. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht ins offene Messer laufen. Wir müssen alles raushauen, was drin ist“, fordert Gottwald vor der Partie gegen die Gäste, die am Ende der vergangenen Saison als bester Aufsteiger den siebten Rang belegten.

Im ersten Training nach der Pokalpartie war verständlicherweise noch nicht wieder das meiste drin. „Am Tag danach waren die Spieler ein bisschen müde, aber bis Sonntag ist der Akku wieder voll“, glaubt Gottwald. Große personelle Umwälzungen plant er nicht. Die HSV muss weiterhin auf Dursun Akdag und Roman Maciejak verzichten.

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