Die HSV reist zum Spitzenspiel nach Kaan-Marienborn

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Schwere Aufgabe bei Aufsteiger Kaan-Marienborn: die HSV-Spieler Felix Frank und Mike Pihl (hinten).

Hamm - Es war eine durchwachsene Woche für die Hammer SpVg. Einerseits scheiterte der Fußball-Oberligist im Kreispokal-Achtelfinale mit einer Mischmasch-Mannschaft beim tieferklassigen Holzwickeder SC. Andererseits waren die personellen Nachrichten, die diese Partie brachten, erfreulich.

Danijel Gataric absolvierte nach auskurierter Verletzung seinen ersten Pflichtspiel-Einsatz für die HSV, Manuel Dieckmann hielt erstmals 90 Minuten durch. Dass beide auch am Sonntag (15 Uhr) beim 1. FC Kaan-Marienborn in der Start-Elf stehen, ist jedoch unwahrscheinlich.

Das Duell zwischen dem Aufsteiger aus dem Siegener Südosten und der HSV ist das Spiel des Zweiten gegen den Dritten und damit ein Spitzenspiel – auch wenn sich Hamms Trainer Sven Hozjak bei diesem Wort windet: „Das ist eine schöne Momentaufnahme. Aber wir haben noch einen langen Weg vor uns. Es werden noch so viele Punkte vergeben.“

Kaan-Marienborn ist als einziges Oberliga-Team noch unbesiegt. „Das war Brünninghausen auch...“, sagte Hozjak in Anspielung auf den 2:0-Erfolg am vergangenen Sonntag über den Dortmunder Aufsteiger. Ernster fügt er hinzu: „Kaan hat die Euphorie des Aufstiegs in die neue Saison getragen, spielt zuhause und wird seine Serie gegen uns verteidigen wollen. Das ist kein Spiel, von dem wir sagen: hinfahren, drei Punkte holen, zurückfahren. Kaan hat eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Das ist eine schwierige Aufgabe.“

Zumal auf der anderen Seite einer mitspielt, der die komplette Vorbereitung bei der HSV absolviert hat und darauf brennen wird, sie jetzt zu besiegen: Semih Yigit. Vor einem Monat trennten sich der Verein und der 27-Jährige nach zwei gemeinsamen Spielzeiten.

Hozjaks personelle Sorgen halten sich in Grenzen. Danijel Gataric ist zwar wieder einsatzbereit, aber nicht zu 100 Prozent fit. Außenverteidiger Dennis Mooy, der sich still und leise zu einer Säule in der Abwehrkette entwickelt hat, droht indes auszufallen. Er hat sich im Training eine Verletzung zugegzogen – ein Knöchel ist angeschwollen.

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