Reichenberger bleibt Oberliga-Trainer der SG

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Christof Reichenberger trainiert auch in der kommenden Saison die „Youngsters“, wird dann aber von Torsten Friedrich unterstützt.

HAMM - Die aktuelle Saison ist noch in vollen Zügen, doch bei der SG Handball Hamm laufen die Planungen für die kommende Spielzeit bereits auf Hochtouren. Mehr noch: Sie sind so gut wie abgeschlossen. „Wir haben ein umfangreiches Paket erarbeitet“, meldet Manager Frank Scharschmidt. „Zumindest, wenn wir die Oberliga halten werden – und davon gehen wir aus.“

An der wichtigsten Personalie – dem Trainer – wird sich nichts ändern. Die SG Handball Hamm wird auch in ihr zweites Jahr nach der Fusion zwischen ASV und HSE Hamm mit Christof Reichenberger auf der Bank gehen. „Er wird aber künftig unterstützt vom aktuellen Co-Trainer der Bundesligamannschaft, Torsten Friedrich, der auch gleichzeitig Jugendkoordinator bei Handball Hamm sein wird“, sagt Scharschmidt. Eine Neuerung wird es – unabhängig von der Spielklasse, in der die Hammer künftig auflaufen werden – aber auf jeden Fall geben: Das Team soll unter neuem Namen um Meisterschaftspunkte kämpfen. So wird die Mannschaft nicht mehr als SG Handball Hamm II geführt, sondern als „Hammer Youngsters“ in die kommende Saison starten. „Wir wollen weg von dem Begriff Reserve“, macht Scharschmidt deutlich. „Und die Youngsters sollen ja der Unterbau für das Bundesligateam sein, in dem wir junge Talente aus der Region fördern, die sich für höhere Aufgaben beweisen können. Darum werden wir das Team auch stark verjüngen.“

Das allerdings nicht für die Torhüterposition zutrifft. Denn da wird Veit Lichtenegger, der in der laufenden Spielzeit als Trainer der dritten Mannschaft tätig ist, das Trikot wieder überziehen und für den nach Bergkamen abwandernden Jannik Presch mit Maurice Behrens das Gespann bilden. Scharschmidt: „Veit wird seinen Trainerposten aber nur ruhen lassen und den neuen Trainer des Landesliga-Teams in seiner Arbeit unterstützen.“ Der wird Sören Feldmann heißen und damit nicht mehr im Oberligakader gelistet sein. Scharschmidt war nicht nur bei dieser Personalie darauf bedacht, die bisherigen Spieler weiterhin an den Verein zu binden. „Für mich war es einfach wichtig, dass wir keine Verluste haben und mit unseren langjährigen Spielern weiter zusammenarbeiten können“, so der Manager.

Das betrifft auch Rückraumakteur Nils Korte (25) und Rechtsaußen Gregor Stefek (28), die aus beruflichen Gründen kürzer treten. „Sie werden sich beide unserem Landesligakader anschließen“, so der SG-Manager. Dorthin sollen auch Torhüter Leon Drevermann und Jonas Gerke (Rückraum rechts) aus der Jugend wechseln, „zusätzlich zu den Leuten, die jetzt schon da sind“, betont Scharschmidt, der hofft, so auch in diesem Bereich „eine starke, wettbewerbsfähige Mannschaft zu installieren“.

Aus dem aktuellen Oberligateam bleiben werden Justin Black, Tobias Weßeling, Dominik Weigel, Eike Jungemann sowie Marius und Phil Schrage. Als erfahrener Partner für Weigel am Kreis wurde mit Sebastian Dreiszis ein alter Bekannter verpflichtet. Dreiszis (derzeit 3. Liga in Gladbeck) spielte bereits für die HSE Hamm und soll dabei helfen, das Team sicher durch die Saison zu führen, das mit den Rückraumakteuren Sebastian Göller und Lucas Schittek aus der A-Jugend sowie perspektivisch mit weiteren Nachwuchsakteuren, die in ihr zweites A-Jugendjahr gehen, aufgefrischt wird. Ebenfalls neu ist Rechtsaußen Tim Schriddels (21), der in Düsseldorf Jugend-Bundesliga spielte und danach zum Oberligisten Adler Königshof wechselte. Zuletzt pausierte der Linkshänder wegen eines Kreuzbandrisses.

Damit steht der Kader aber noch nicht ganz, denn „ein Platz ist noch frei“, sagt der SG-Manager: „Da wird noch jemand für die Position auf Rückraum Mitte oder Halblinks kommen.“ Insgesamt glaubt Scharschmidt, dass „wir eine sehr homogene junge Mannschaft beisammen haben, von der wir hoffen, dass sie einen guten Platz erreichen kann.“ - güna

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