Beim Erst-Regionalliga-Absteiger

HammStars mit zwei Gesichtern zum Auftakt

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Matjia Jokic (links) nahm den Kampf im zweiten Durchgang an.

Es war die erwartet hohe Hürde zum Auftakt in die neue Saison der 2. Regionalliga für die Basketballer der TuS 59 HammStars. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang hat das Team von Coach Ivan Rosic diese mit 76:66 (14:24, 12:14, 27:15, 23:13) beim SVD 49 Dortmund genommen.

Dortmund – „Als das erste Punktspiel angepfiffen wurde, stieg der Druck. Dann waren alle Ergebnisse, die wir in der Vorbereitung erzielt haben, vollkommen egal“, berichtete Rosic und begründete damit, wieso es für die Hammer in der ersten Halbzeit alles andere als optimal lief – und das trotz zahlreicher Unterstützung aus den eigenen Reihen. 

„Es waren circa 50 Leute aus Hamm mit dabei, das hat mich positiv überrascht und sehr gefreut“, so der Coach. Den nötigen Rückenwind verliehen die Zuschauer seiner Mannschaft jedoch nicht, startete sie doch äußerst unsortiert und uneffektiv unter dem Korb in das Duell. 

Dortmund zieht im ersten Durchgang davon

„Wir haben uns noch gesucht, die Würfe sind nicht wie gewohnt gefallen“, so Rosic, der die Dortmunder Hausherren im ersten Viertel (24:14) folgerichtig davon ziehen sah. Anschließend waren die Hammer um Neuzugang Matija Jokic um Besserung bemüht – vergeblich. Der SVD, der eindrucksvoll unterstrich, wieso Rosic ihn zum „sehr starken Gegner zum Auftakt“ gemacht hatte, zog auf zwölf Zähler davon (38:26). 

Ein Start nach Maß sah anders aus, weshalb Rosic in der Pause reagierte. „Wir haben uns an das Spiel der Dortmunder angepasst“, hatte der Trainer zumindest an der Taktiktafel Einfluss auf die bis dahin überschaubare Leistung seiner Schützlinge Einfluss genommen. 

Was die weichen Faktoren wie Körpersprache und Aggressivität anbelangte, war ebenfalls noch reichlich Luft nach oben. Dennoch betonte Rosic, dass er in den Katakomben nicht laut geworden war: „Das musste ich nicht. Die Mannschaft hatte verstanden, was falsch lief.“ 

HammStars überzeugen nach der Pause mit Aggressivität und Leidenschaft

Sein Eindruck täuschte nicht: Innerhalb von nur zehn Minuten machten die HammStars den Rückstand wett und beeindruckten dabei nicht nur die Hausherren mit Aggressivität und Leidenschaft. „Wir haben den Kampf endlich angenommen und konnten zum 53:53-Zwischenstand ausgleichen“, so der Coach. 

Dass seine Truppe anschließend auf zehn Punkte davon zog und die Führung nicht mehr abgab (66:76), machte ihn besonders stolz: „Ich freue mich, dass die Jungs meine Anweisungen angenommen haben. Wir haben gegen Dortmund Charakter gezeigt und sind auf einem guten Weg.“

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