Handball

Das rechnet sich der ASV Hamm-Westfalen in Dessau aus

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Lagebesprechung: Felix Storbeck (links) mit Co-Trainer Torsten Friedrich und Oliver Krechel

Vor einer schweren Aufgabe steht Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen am Sonntag (17 Uhr) beim Dessau-Roßlauer HV. Die Gastgeber befinden sich im Aufwärtstrend.

Hamm - Ganz schlecht läuft es sportlich derzeit nicht für den ASV Hamm-Westfalen: 13:3 Punkte fuhr die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler in den vergangenen acht Begegnungen ein – 8:2 davon nach der Winterpause. Zudem haben die Verantwortlichen mit der Verlängerung der Verträge von Vyron Papadopoulos und Fabian Huesmann (WA berichtete) zwei weitere wichtige Personalien von der Agenda gestrichen. Und auch bei den Gesprächen mit Rechtsaußen Lukas Blohme stehen die Aussichten auf eine weitere Zusammenarbeit gut, so dass alle Spieler des aktuellen Kaders wissen, wie es bei ihnen in der kommenden Saison sportlich weitergehen wird und sich voll auf die restlichen Begegnungen der aktuellen Serie mit dem ASV konzentrieren können.

Was schon für die Partie am Sonntag (17 Uhr) beim Dessau-Roßlauer HV nötig sein dürfte. „Das ist eine extrem heimstarke Mannschaft, gegen die wir nur gewinnen können, wenn wir abrufen, was wir gegen Rimpar in den ersten 25 Minuten gezeigt haben“, sagt Linksaußen Huesmann, der seine Vertragsverlängerung als „sehr positive Geschichte“ sieht und sagt: „Ich weiß, was ich am ASV habe, und der ASV, was er an mir hat.“

Huesmann ist auch ein wichtiger Baustein auf der Halbposition in der ASV-Deckung, die sich nach der Winterpause ein wenig offensiver präsentiert und für den Trainer einer der Gründe dafür ist, dass die Mannschaft sich derzeit stabiler präsentiert als in der Vorrunde. „Wir haben gut gearbeitet, einige Dinge verändert und sind ruhiger gerworden“, sagt der Coach. „Die Mannschaft hat die Abläufe immer mehr verinnerlicht – das bringt die Ergebnisse.“

Doch auch Dessau ist in den vergangenen Wochen stabiler geworden, was das 18:18-Unentschieden zuletzt beim TuS Ferndorf und die beiden Siege davor gegen den HSV Hamburg und in Großwallstadt unterstreichen. „Dessau ist aus dem Abstiegskampf aber noch nicht raus und wird alles tun, um gerade zuhause zu gewinnen“, erwartet Rothenpieler einen Abnutzungskampf über 60 Minuten, der „sicher nicht in der Anfangsphase entschieden sein wird.“

Nicht helfen kann Oliver Krechel, der mit einem grippalen Infekt zuhause bleiben wird. Für ihn ist Jan Wesemann aus der zweiten Mannschaft dabei. Jan Brosch hat leichte Rückenprobleme, wird aber dabei sein

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