Herringen mit 2:2 gegen Warendorf zufrieden

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Kein Durchkommen: Herringens Coskun Hizarci wird in dieser Szene von zwei Warendorfern gestoppt.

HAMM - Reiner Fiebig war nicht entgangen, dass noch längst nicht alles rund gelaufen war. „Aller Anfang ist schwer“, sagte der Trainer des SVF Herringen. Und so verwunderte es nicht, dass er mit dem leistungsgerechten 2:2 (1:2) an der Schachtstraße gegen die Warendorfer SU „gut leben“ konnte.

Womit er auf einer Wellenlänge mit seinem gegenüber Oliver Glöden lag. „Dafür, dass es das erste Saisonspiel war, können wir zufrieden sein“, meinte der Coach der Gäste.

Die starteten besser in die Begegnung. Die Herringer hatten Probleme, Tempo und Struktur in die Aktionen zu bringen. Die Abstimmung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen fehlte, das Aufbauspiel war ideenlos und von leichten Fehlern geprägt. Was für Fiebig nicht unerwartet kam, schließlich waren Innenverteidigung und defensives Mittelfeld neu formiert, waren einige Akteure erst kurz vor dem Saisonstart aus dem Urlaub zurückgekehrt. „In drei, vier Wochen sieht das alles schon besser aus“, meinte er. Die Warendorfer hinterließen in der Anfangsphase den besseren, geordneteren Eindruck und gingen verdient in Führung, als Nils Helmer freistehend aus fünf Metern nach einem Freistoß von Dennis Bonin einköpfte (18.). Auch beim zweiten WSU-Treffer stimmte die Zuordnung in der Herringer Hintermannschaft nicht. Diesmal bediente Helmer Bonin, der per Direktabnahme aus kurzer Distanz traf (35.). Dazwischen lag im chancenarmen ersten Durchgang der Ausgleich, als Marvin Nuß nach einer Kopfball-Verlängerung von Thomas Wilczek von einem Querschläger Rene Simons profitierte und aus 14 Metern flach einschoss (23.) – was die Gastgeber etwas aus der Lethargie weckte.

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Im zweiten Durchgang verdienten sich die Platzherren durch ihre Moral und kämpferische Einstellung den Punkt. In einer immer zerfahreneren Partie mit einer hohen Fehlerquote auf beiden Seiten leisteten die Warendorfer beim 2:2 allerdings Schützenhilfe in Person von Simon: Der Innenverteidiger fälschte eine scharfe Hereingabe von Nuß ins eigene Tor ab (55.). Darüber hinaus gab es nur noch eine Chance in Halbzeit zwei – doch die hatte es in sich: Coskun Hizarcis abgefälschter Kopfball ging über das Tor (69.). - fh

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