Pokalspiel beim TuS 59 für Hammer SpVg eine zusätzliche Einheit

Erst TuS 59, dann Neheim: HSV-Trainer Steven Degelmann tritt zweimal mit seinem Team an.
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Erst TuS 59, dann Neheim: HSV-Trainer Steven Degelmann tritt zweimal mit seinem Team an.

Für die einen ist es der Höhepunkt der Saisonvorbereitung, für die anderen eine Pflichtaufgabe und das Vorspiel zum Test gegen Westfalenligist SC Neheim am Sonntag.

Hamm – Darüber, dass die Rollen vor dem Erstrunden-Spiel um den DFB-Pokal auf Kreisebene zwischen B-Kreisligist TuS 59 Hamm und Oberliga-Vertreter Hammer SpVg am Freitag (19 Uhr/Birkenfeld) klar vergeben sind, gibt es aber bei den Trainern keine zwei Meinungen.

„Die Vorfreude ist sowohl beim Team als auch bei den Verantwortlichen groß. Aber zwischen beiden Mannschaften sind fünf Ligen Unterschied“, sagt TuS-Trainer Christian Mellmann. „Da gibt es für uns von vorneherein nichts zu gewinnen. Es geht darum, ein bisschen zu gucken und zu lernen. Das Ergebnis ist für uns nebensächlich.“ Verzichten muss der Coach auf die Urlauber Arne Dührkop und Robin Ritter.

Degelmann: „Vernünftig präsentieren“

Steven Degelmann will den Auftritt beim B-Ligisten seriös gestalten: „Das ist eine zusätzliche Einheit“, sagt der HSV-Coach. „Wir wollen uns vernünftig präsentieren. Und die Jungs freuen sich, dass sie innerhalb der Stadtgrenzen und auf Rasen spielen können – das ist ein tolles Los um die Ecke.“

Dass seine Mannschaft nach der bisher gut verlaufenen Vorbereitung durchaus in der Lage sein sollte, „den Klassenunterschied erkennbar zu machen“, steht für ihn fest. „Wir müssen und werden dieses Spiel gewinnen, zumal die Mannschaft aktuell in ganz guter Verfassung ist.“

Acht Wochen Pause für Jannik Guhse

Verzichten muss Degelmann in beiden Partien des Wochenendes auf die angeschlagenen Frederik Falk und Andrei Lorengel sowie die privat verhinderten Tim Oberwahrenbrock und Mika Oxe. Jannik Guhse, der bei der 0:1-Niederlage gegen die SpVgg Velbert mit einer Knöchelverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste, wird noch geschätzte acht Wochen pausieren müssen. „Das Ergebnis der MRT-Untersuchung ergab, dass er sehr, sehr starke Prellungen im Sprunggelenk erlitten hat und einen Außenbandriss. Er hatte noch Glück im Unglück.“

Angesichts des kleinen zur Verfügung stehenden Kaders verzichtet Degelmann darauf, die nicht eingesetzten Spieler während der beiden Partien zu beschäftigen. „In Sachen Belastungssteuerung sind wir gut unterwegs“, sagt der Coach, der die Phase gekommen sieht, in der langsam die Weichen in Richtung erstes Saisonspiel gestellt werden. Dafür sei die Partie gegen Neheim ein super Test, gegen einen Gegner, der „viele Jungs in seinen Reihen hat, die kicken können“.

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