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Pokalfinals gegen Remscheid: Meister Herringen heiß auf das dritte Double

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Von: Rainer Gudra

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Eine Woche nach dem Gewinn der Meisterschaft will der SK Germania noch einmal feiern.
Eine Woche nach dem Gewinn der Meisterschaft will der SK Germania noch einmal feiern. © Reiner Mroß/Digitalbild

Die Rollhockey-Männer des SK Germania Herringen haben die große Chance, zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte das Double aus Meisterschaft und Pokal zu holen.

Hamm - Eine Woche nach dem Gewinn des DM-Titels geht es gegen die IGR Remscheid in zwei Spielen um die Trophäe des Deutschen Rollsport- und Inlineverbandes: zunächst am Samstag ab 15.30 Uhr in der Herringer Glückauf-Halle, dann am Sonntag ab 16 Uhr in Remscheid bis zur Entscheidung – Verlängerung und Penaltyschießen sind dabei nicht ausgeschlossen.

Zarod: Es werden enge Spiele

„Es ist nicht unbedingt ein Vorteil, das erste Spiel zuhause zu haben“, sagt SKG-Trainer Christian Zarod, der für Samstag eine defensiv eingestellte und kampfstarke Remscheider Mannschaft erwartet. „Wenn wir mit ein oder zwei Toren Vorsprung dorthin fahren würden, dann wäre das ein Träumchen, aber ich rechne mit zwei ganz engen Spielen. Auch Remscheid hätte es verdient gehabt, im DM-Finale zu stehen.“

100 Prozent Konzentration gefordert

Das hatte der SK Germania in der Vorschlussrunde in einem entscheidenden dritten Spiel verhindert und anschließend am vergangenen Wochenende gegen den RSC Cronenberg die vierte Deutsche Meisterschaft in Folge perfekt gemacht. „Okay, wir haben gegen Remscheid 7:1 und zum Schluss 4:3 gewonnen, aber das erste Spiel auch 4:8 verloren. Diese Spiele haben uns gezeigt: Wenn wir nicht zu 100 Prozent konzentriert sind, dann kann das am Wochenende schön in die Hose gehen. Maßstab ist für mich das dritte Spiel. Und das war ziemlich auf Augenhöhe.“ Schließlich ist der Gegner ebenfalls mit mehreren aktuellen und ehemaligen Nationalspielern wie Yannick Peinke oder Fabian Selbach besetzt und besitzt herausragende Torhüter.

DM-Titel hat Druck genommen

Der Gewinn der DM habe seinem Team schon „ein bisschen den Druck genommen“, sagt Zarod, „in den Wochen davor hat man schon mehr Anspannung gespürt.“ Entladen hat sich das nach dem 6:4 im entscheidenden zweiten Spiel daheim gegen Cronenberg noch nicht. „Die Jungs sind vernünftig und ich sage mal, im Vergleich zu Fußballern doch kontrollierter. Gefeiert haben bei uns noch die Zuschauer bis in die Nacht, und ein Teil des Vorstands war auch dabei. Aber wir haben schließlich noch ein Ziel, das wir erreichen wollen.“

Alle Herringer Spieler sind fit

Am Sonntag, nach der Rückkehr aus Remscheid werden sich die Spieler treffen, „um die Saison abschließend zu feiern“, wie Zarod sagt. Schon am Dienstag hatte er sein Team beisammen, um – wie auch am Donnerstag – in einem normalen Umfang zu trainieren und kleinere Blessuren aus dem DM-Finale zu pflegen. Für die Pokalfinals meldet Zarod: „Alle sind fit, alle sind gesund.“

Der SK Germania hatte die beiden Endspiele durch Siege gegen den Zweitligisten ERSC Schwerte (15:1) und die Ligakonkurrenten Darmstadt (8:3) sowie Walsum (5:3) erreicht, die IGR Remscheid setzte sich gegen die unterklassigen Hülser SV Krefeld (7:5) und SC Bison Calenberg (14:1) sowie DM-Finalist Cronenberg (4:3) durch.

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