Nur Platz sechs: Jonas Ems fehlt das Tempo

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Erst einmal tief durchpusten: Jonas Ems nach der ersten Sichtung des Deutschen Kanu-Verbandes in Duisburg.

Duisburg - Bei der ersten von zwei Sichtungen des Deutschen Kanu-Verbandes hat es Jonas Ems nicht geschafft, sich in eine optimale Ausgangsposition zu bringen. „Die Qualifikation ist letztendlich noch nicht beendet, aber natürlich ist die Ausgangsposition für die zweite Sichtung für mich nun nicht besser geworden “, fasste der Hammer am Ende der Sprintrennen sein persönliches Halbzeitergebnis zusammen.

Zwar hatte er über Vor- und Zwischenlauf das begehrte A-Finale im Einerkajak über 200 Meter erreicht – Platz sechs am Ende aber war nicht das Resultat, das er angestrebt hatte. Überraschend deutlich hatte in diesem Finale Ronald Rauhe (Potsdam) vor dem Mannheimer Max Lemke und Tom Liebscher (Dresden) gewonnen. Und zwischen dieses Trio und Ems hatten sich noch ganz knapp die beiden Potsdamer Felix König und Timo Haseleu geschoben.

„Grundsätzlich kann und will ich mit dieser Platzierung nicht zufrieden sein. Aber es lief eigentlich ganz gut und ich fühlte mich auch gut. Mein Stehvermögen ist auf jeden Fall besser geworden. Das, woran es hapert, ist die Grundgeschwindigkeit“, traf Ems eine erste Analyse.

An der es nun bis zur zweiten Sichtung zu arbeiten gilt. Für die die Ausgangsposition nicht besonders gut ist. „Die Grundlage stimmt. Jetzt gilt es, nach weiteren Analysen mit dem Trainer am Feinschliff und im speziellen Sprintbereich zu arbeiten. Es ist nun definitiv schwerer geworden, da muss ich mir nichts vormachen, aber abgerechnet wird erst nach der zweiten Sichtung“, sagt Ems. Auch der Essener Heim- und Bundesstützpunkt-Trainer Robert Berger hätte Jonas und sich mehr gewünscht. „Das war nicht das Ergebnis, das wir angestrebt haben. Ein Platz unter den ersten Drei wäre schon besser gewesen. Nun müssen bei der zweiten Sichtung Plätze gut gemacht werden, das wird schwer genug. Was uns derzeit fehlt, ist tatsächlich „Top-Speed“. „Nicht innerhalb von zwei Stunden drei gute Rennen, sondern einmal ein richtig schnelles Rennen fahren, das fehlt uns derzeit noch“.

In drei Wochen trifft sich die bundesdeutsche Kanu-Elite nun zur zweiten und abschließenden Sichtung an selber Stelle. Erst dann wird sich zeigen, wie stabil die aktuell gezeigte Form der Konkurrenz und die Steigerungskurve des Hammers ist. Erst dann wird abschließend abgerechnet. Es bleibt auf jeden Fall spannend. - uf

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