Radsport

Platz sechs zum Abschluss für Grosser

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Platz sechs zum Abschluss: Aaron Grosser.

Zum Abschluss der Tour de Hongrie hat Aaaron Grosser am Sonntag über 169 km von Kecskemet nach Szekesfehervar den sechsten Rang belegt, wie schon auf der dritten Etappe der fünftägigen Rundfahrt.

Szekesfehervar – „Es wäre noch mehr drin gewesen“, sagte der Hammer, dem auf der Zielgeraden aber sein Anfahrer Lucas Carstensen fehlte. „So stand ich kurz im Wind“, erklärte der 22-Jährige, der eine Radlänge hinter Sieger Wouter Wippert über die Ziellinie rollte. „Kurz war ich enttäuscht“, so Grosser. „Im Nachhinein kann ich aber zufrieden sein.“ Zweiter im Ziel war in Hugo Hofstetter ein Fahrer, der im Juli bei der Tour de France starten wird. Vierter wurde Giro-Teilnehmer Manuel Belletti.

Am Samstag warteten 138 km auf die Teilnehmer. „Wie schon die ganze Woche über bei 35 Grad“, so Grosser. Der Hammer stellte sich in den Dienst der Mannschaft, brachte seine Kollegen in Position für den Schlussanstieg. „Ich war super drauf“, sagte Grosser. „Am letzten Berg habe ich es entspannt angehen lassen.“ Das Ziel lautete: Körner sparen für den Sonntag. So erreichte das Grosser, begleitet von vielen weiteren Sprintern, das Ziel als 81. mit 11:35 Minuten Rückstand.

Insgesamt absolvierte Grosser an den fünf Tagen in Ungarn 890 Kilometer. „Die Rundfahrt hat sich gelohnt“, sagte er. „Ich habe gezeigt, dass ich ein bergfester Sprinter bin.“ Bereits am Mittwoch geht es für den Hammer nach wenigen Tagen Erholung mit dem Flieger von Budapest nach Marseille. Dort wartet ab Donnerstag für Grosser und sein Team Bike Aid die viertägige Rundfahrt La Route d’Occitanie. „Dort wird das Niveau noch höher sein. Die World-Tour-Teams bereiten sich auf die Tour vor“, so Hammer. Besonders die erste und vierte Etappe warten mit vielen Höhenmetern auf. „Das wird brutal“, sagte der Hammer, betonte aber: „Das wollte ich immer. Also wird nicht gejammert."

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