Pilsholz/Westtünnen: Die sechs Wegmarken auf der Strecke

Pilsholz/Westtünnen: Die sechs Wegmarken auf der Strecke
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Pilsholz: Beliebtes Revier für Läufer und Spaziergänger. Die große Runde ist 2,2 Kilometer lang, führt auf Rotasche einmal um den Wald. Weniger bekannt, aber abwechslungsreicher sind die kleinen Fußwege ganz am Waldrand. Der Name des Wäldchens deutet darauf hin, dass es hier nicht immer so trocken war: "Pil" ist im Altgermanischen ein Sumpf.
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Ahse: Der Fluss entspringt zwischen Lippstadt und Soest und mündet nach knapp 50 Kilometer in Hamm in die Lippe. Ursprünglich führte das Flussbett direkt in die heutige Innenstadt. Vor hundert Jahren wurde die Ahse unter Leitung von Stadtbaurat Otto Krafft in ein neues Bett gelegt, das am Burghügel vorbei direkt nördlich in Richtung Kurpark führt.
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Burghügel: Anfang des 13. Jahrhunderts der offizielle Gründungsort von Hamm. Hier stand einst die Burg des Grafen von der Mark, bis dieser 1391 an den Niederrhein zog. Die Burg wurde ab dem 18. Jahrhundert als Steinbruch genutzt und abgetragen. Heute existieren noch die Wassergräben rund um den Burghügel, der inzwischen ein Bodendenkmal ist.
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Ortskern Mark: Das erste Zentrum der heutigen Großstadt. Im Mittelpunkt steht die evangelische Kirche St. Pankratius, fast tausend Jahre alt und bis 1337 die Mutterkirche von Hamm. Das Gebäude ist vor der nahe gelegenen Burg entstanden, errichtet auf dem Gelände des Schultenhofs. Rund um die Kirche gruppieren sich alte, teilweise sehr kleine Wohnhäuser.
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Maximilianpark: Freizeitpark auf dem Gelände der 1914 stillgelegten Zeche Maximilian. Das Gelände ist für die Landesgartenschau 1984 umgebaut worden -- mit dem "Gläsernen Elefanten" in der ehemaligen Kohlenwäsche als Wahrzeichen. Rund 350.000 Besucher kommen jedes Jahr auf das 22 Hektar große Gelände in den Hammer Osten.
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Berufsförderungswerk: Berufliches Rehabilitationszentrum in Trägerschaft der Josefs-Gesellschaft und der KAB, eröffnet im Jahr 1977. In rund 20 Berufen werden Erwachsene qualifiziert, die sich aus gesundheitlichen Gründen für eine neue Berufstätigkeit vorbereiten müssen. 400 Frauen und Männer können im hauseigenen Unterkunftsbereich wohnen.

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