Pflichtspielauftakt für ASV im DHB-Pokal in eigener Halle

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Im Pokal gefragt: Die ASV-Akteure Savvas Savvas (Mitte hinten) und Lukas Blohme.

Hamm - Die Spannung steigt beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen im Vorfeld der Pflichtspielpremiere täglich – und mit ihr die Anspannung bei den Aktiven. Beim Vierer-Turnier um den Einzug ins Achtelfinale des DHB-Pokals wollen die Hammer ihren Stresstest bestehen.

„Und mit den ersten 46 Minuten aus der Partie gegen den Bergischen HC im Rücken habe ich ein gutes Gefühl, dass wir das schaffen werden“, sagt Niels Pfannenschmidt nach der erst in der Schlussphase mit 30:35 verlorenen Generalprobe gegen den Erstligisten.

Im besten Fall zwei Begegnungen muss der ASV-Coach mit seinem Team bestehen, um in die nächste Pokalrunde zu kommen – doch die volle Konzentration liegt zunächst einmal auf dem Halbfinale, das die Mannschaft am Samstag (18 Uhr/Westpress-Arena) gegen Zweitliga-Aufsteiger Wilhelmshavener HV bestreitet.

Der Gewinner tritt am Sonntag um 17 Uhr an gleicher Stelle gegen den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen dem zweiten Zweitliga-Aufsteiger VfL Potsdam und Erstliga-Absteiger GWD Minden an, der am Samstag direkt vor der ASV-Partie ab 15.30 Uhr in der Hammer Arena ermittelt wird.

Dass sich die ASVer trotz der schwierigen Vorbereitung für das Pokalwochenende gerüstet sehen, ist eine Folge der harten Arbeit, die hinter ihnen liegt – und der Tatsache, dass mit Abwehrchef Jakob Macke zumindest einer der zuletzt ausgefallenen Akteure in den Kader zurückkehrt.

„Er hat trainiert, und wenn nichts schief geht, wird er spielen. Jakob ist als Typ sehr wichtig für die Mannschaft“, sagt Pfannenschmidt. „Das wird uns helfen, um solche Schwächephasen zu überbrücken wie gegen den BHC, in denen uns Kleinigkeiten total aus der Bahn werfen und die Siegchance kosten.“

Die Chance, dass Ondrej Zdrahala am Samstag wieder im Team stehen wird, bezeichnet der Trainer dagegen als nicht vorhanden. „Er spielt auf gar keinen Fall“, ist für Pfannenschmidt ein Einsatz des wegen eines Sehnenrisses im kleinen Finger ausfallenden Spielmachers ebenso wenig denkbar wie die Rückkehr der Dauerverletzten Lars Gudat, Fabian Huesmann und Marian Orlowski. „Dafür werden wir Vincent Saalmann aus der Zweiten dazunehmen.“

Dass seine Spieler Wilhelmshaven vor der Brust und ein mögliches Endspiel gegen Minden im Kopf haben könnten, glaubt Pfannenschmidt nicht. „Wir konzentrieren uns erst einmal nur auf die Partie gegen den WHV“, versichert er, ist sich aber bewusst, dass „man natürlich darauf achten muss, noch ein paar Körner für ein mögliches zweites Spiel am Sonntag zu haben“.

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