Personalsorgen bei Rhynern vor Gastspiel in Beckum

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Fällt wahrscheinlich aus: Salvatore Gambino.

Hamm - Es ist das Gipfeltreffen des 26. Spieltages. Der Tabellenführer SV Westfalia Rhynern tritt beim SC Roland Beckum an, dem Vierten der Fußball-Oberliga – zumindest laut der Rückrundentabelle.

„So gesehen ist es das Spitzenspiel“, sagt Rhynerns Trainer Björn Mehnert vor dem Duell am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) an der Vorhelmer Straße – und fügt hinzu: „Beide Mannschaften können frei von der Leber weg aufspielen. Ich bin sehr gespannt auf dieses Duell.“

In der Tat treffen auf dem Kunstrasenplatz im Beckumer Ortsteil Roland zwei Teams aufeinander, die sich zuletzt in überaus starker Form präsentiert haben. Auf der einen Seite die Rhyneraner, die nach einer schwachen Hinrunde in diesem Jahr alle Partien gewonnen haben und aus dem unteren Tabellenkeller auf Rang drei geklettert sind. Und auf der anderen Seite der Liga-Sechste, der zuletzt ebenfalls gut aufgetrumpft hatte, nachdem er zuvor wegen des nicht möglichen Aufstiegs in die Regionalliga aufgrund der zu geringen Anzahl an Jugendmannschaften eine kleine Schwächephase zu überstehen hatte.

„Der SC Roland gehört finanziell zu den Top drei der Oberliga, ist individuell stark besetzt und verfügt über eine klasse Mannschaft mit einigen Regionalligaakteuren“, sagte Mehnert. „Und nachdem sich das Team einmal kräftig geschüttelt hat, läuft es wieder. Das wird für uns eine richtig schwierige Aufgabe.“

Doch dass die Rhyneraner in diesem Jahr auch hohe Hürden überspringen können, haben sie zuletzt wiederholt bewiesen – unter anderem beim 2:1-Sieg über den Tabellenzweiten SV Lippstadt 08. Allerdings hat die Westfalia mit einigen personellen Problemen zu kämpfen. So werden die beiden erkrankten Cihad Kücükyagci und Salvatore Gambino sowie die beiden verletzten Robin Hoffmann und Thanh-Tan Tran mit großer Wahrscheinlichkeit in Beckum nicht auflaufen. Aber Mehnert ist davon überzeugt, dass sein Kader breit genug aufgestellt ist, um diese Ausfälle zu kompensieren.

„Das ist kein Problem. Jeder kann zeigen, was er drauf hat. Wir haben ja zuletzt auch immer zwei, drei Wechsel vorgenommen“, betont der Westfalia-Coach, der auch keinen allzu großen Respekt vor dem schwer zu bespielenden Kunstrasenplatz der Beckumer hat: „Das ist nicht der schönste Untergrund. Und Roland hat dadurch sicher auch einen gewissen Heimvorteil. Aber wir sind eine technisch gute Mannschaft und haben da in der Vergangenheit schon einige gute Spiele abgeliefert.“

Gute Partien wollen die Rhyneraner auch in der kommenden Saison abliefern. Daher basteln die Westfalia-Verantwortlichen derzeit eifrig am Kader für das neue Team – wobei die Mannschaft gar nicht allzu neu sein wird. „Wir haben eine gesunde Einheit, da muss es keinen großen Umbruch geben, den hatten wir schon in der Winterpause“, so Mehnert. „Wichtig ist, dass wir den Kern der Mannschaft halten konnten. Dazu wird es drei, vier punktuelle Verstärkungen geben, so dass wir dadurch in allen Mannschaftsteilen von der Abwehr über das Mittelfeld bis zum Sturm die Qualität steigern können.“

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