Personalkarussell der Eisbären dreht sich weiter

Die Eisbären stehen am Wochenende vor kaum zu lösenden Aufgaben gegen Kassel und in Frankfurt.

HAMM ▪ Die Tendenz zeigte zuletzt eindeutig nach oben. Dem überraschenden Punktgewinn mit der Niederlage im Penaltyschießen gegen den hohen Favoriten Bad Nauheim folgte am vergangenen Sonntag die ebenso knappe wie unglückliche 3:4-Niederlage des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären bei den Füchsen in Duisburg.

„Wir hoffen, dass die Mannschaft auch an diesem Wochenende an die guten Leistungen anknüpfen kann“, meinte der Sportliche Leiter Thorsten Licht, obwohl der Blick auf das anstehende Programm eigentlich wenig Gutes verspricht. Am Freitag empfängt das Team von Trainer Larry Suarez um 20 Uhr die Huskies aus Kassel am Maxipark, am Sonntag treten die Eisbären bereits um 16.30 Uhr bei den Frankfurter Löwen an. Vermutlich vor einer Riesen-Kulisse, denn die Frankfurter veranstalten in der Eishalle einen Familientag und haben die Hammer deshalb um die vorzeitige Anreise gebeten. „Diesem Wunsch sind wir natürlich gerne nachgekommen“, sagt Licht.

„In erster Linie geht es für die Hammer Mannschaft sowohl gegen Kassel als auch in Frankfurt darum, sich wieder gut zu verkaufen. Ein Punktgewinn gegen diese hohen Favoriten wäre schon eine große Überraschung“, beteuert Licht. Dabei können die Eisbären gegen Kassel sogar zwei Neuzugänge präsentieren. Kurzfristig wurde der Kader mit zwei weiteren jungen Nachwuchsspielern aufgestockt. Mit dem erst 17-jähigen Stefan Bacher haben die Verantwortlichen ein großes Torwarttalent aus Bayern verpflichtet. Zuletzt war der Goalie, der einige Jahr in der Jugend des Augsburger EV spielte und auch ein Jahr im Internat der Iserlohn Roosters verbrachte, drei Monate in einem Trainingscamp in Kanada. Die Eisbären geben ihm jetzt die Chance, ein bisschen Oberliga-Luft zu schnuppern. Zudem kann er auch in der Nachwuchsmannschaft des Vereins eingesetzt werden. Er hat zunächst einmal einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Gleiches gilt auch für den 21-jährigen Verteidiger Max Piotrowski, der jetzt von den Essener Moskitos zu den Eisbären wechselte. „Wir sind froh, einen weiteren Verteidiger in unseren Reihen zu haben, damit die anderen ein wenig mehr verschnaufen können“, meinte Thorsten Licht.

Sowohl für Bacher als auch für Piotrowski bietet sich in Hamm die Chance, sich in den nächsten Wochen für ein weiteres Engagement zu empfehlen. Was allerdings auch für den Großteil der Mannschaft des Oberligisten gilt. Denn bisher haben nur Trainer Larry Suarez, Christian Gose und Routinier Christian Kohmann Verträge für die kommende Saison. Alle anderen stehen in den restlichen Spielen besonders im Fokus der Verantwortlichen und haben es selbst in der Hand, mit guten Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. ▪ P. Sch.

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