TSC setzt auf größeren Kader und bessere Trainingsbedingungen

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Die Neuzugänge des TSC Hamm (oben, von links): Trainer Erdal Akyüz, Julian Asanov, Yunus Uysal, Coskun Hizarci, Vadim Baumbach, Dominik Derksen, Kevin Kocaalan sowie (unten) Abdullah Sahin, Aykan Sahin, Gökhan Yavuz, Mykremin Uysal und Emir Bajric.

Hamm - Zufriedenstellend auf Platz 13 endete für den Türkischen SC Hamm die vergangene Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga. In der kommenden Saison soll es jedoch ein Stück nach oben gehen in der Tabelle – dank einiger Neuzugänge und besserer Trainingsbedingungen.

„Wir waren nach der Vorrunde auf dem fünften Platz und hatten dann Probleme, weil wir nicht richtig trainieren konnten“, berichtet TSC-Trainer Erdal Akyüz. Die schlechte Platzsituation im Unionstadion soll sich nun aber verbessern. „Der Umbau soll in drei Wochen beginnen und maximal drei Monate dauern. Was während dieser Zeit ist, weiß ich nicht. Das ist noch mal ein riesiges Handicap für uns.“

Danach wird sich die Trainingssituation im Hammer Westen aber deutlich entspannen, und auch seine elf Neuzugänge lassen den Coach optimistisch auf die neue Saison blicken. Den Abgängen von Kerim Isiktekin (SG Bockum-Hövel), Ernur Algan (SVF Herringen), Dogancan Özdemir (SpVg Beckum) und Anil Yavuz (Ziel unbekannt) stehen gleich elf Zugänge gegenüber. „Der Abgang von Kerim Isiktekin wird uns in der Abwehr weh tun“, glaubt Erdal Akyüz. „Aber wir haben den Kader in der Breite und in der Qualität verstärkt. Emir Bajric ist ein Sechser im Lotto für uns, und im offensiven Bereich haben wir durch Abdullah Sahin zugelegt. Ich erhoffe mir viel von diesen Spielern.“

Mit Coskun Hizarci (SVF Herringen), Dominik Derksen (SVE Heessen), Vadim Baumbach, Kevin Kocaalan (beide SpVg Beckum), Aykan Sahin (TuS Germania Lohauserholz II), Gökhan Yavuz (eigene 4. Mannschaft) sowie Mykremin Uysal, Yunus Uysal und Julian Asanov (alle eigene Jugend) hat der TSC nun eine größere Spielerdecke in allen Mannschaftsteilen, wobei sich die jungen Akteure im Gegensatz zur vergangenen Saison nun in Ruhe entwickeln können und nicht aus Personalnot ins kalte Wasser geworfen werden müssen. Mit besseren Trainingsbedingungen – vor allem in der zweiten Saisonhälfte – und mehr Konstanz im eigenen Spiel will der TSC den einen oder anderen Rang besser abschneiden als in der vergangenen Saison.

Nach einer ersten Freundschaftspartie beim A-Ligisten TSC Kamen am morgigen Sonntag (15 Uhr) nimmt der Türkische SC an den Turnieren des SVF Herringen und des SV Hilbeck teil. Im DFB-Pokal geht die Mannschaft dann als klarer Favorit beim B-Kreisligisten Germania Flierich-Lenningsen ins Rennen (2. August). - St

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