6:9 bei Verfolger IGR Remscheid

"Ohrfeige": Geschwächter SKG Herringen kassiert zweite Saisonpleite

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Niederlage in Remscheid: Herringens Kevin Karschau

Remscheid - Nach einer Viertelstunde lag der SKG Herringen im Spitzenspiel der Rollhockey-Bundesliga schon deutlich zurück. Am Ende sprach Trainer Christian Zarod gar von einer "Ohrfeige" für sein Team.

Die Zeichen vor dem Liga-Topspiel beim Tabellenzweiten IGR Remscheid standen nicht gut: Milan Brandt und Stefan Gürtler waren krank und fehlten im Kader. Keeper Timo Tegethoff saß geschwächt auf der Bank. Für ihn stand "Rollhockey-Rentner" Michael Schartner im Tor - eigentlich hatte er vor mehr als einem Jahr aufgehört.

Es war kein schönes Comeback für ihn. Nach 16 Minuten hieß es bereits 5:1 für Remscheid. Das kam den Gastgebern gelegen. Sie machten hinten dicht und das Spiel vorne schnell.

Zwar kamen die Herringer bis zur Pause auf 6:4 heran, doch mit dem 7:4 kurz nach Wiederbeginn (27.) erlahmte der  Widerstand der Herringer, die außerdem großes Schusspech hatten: Sieben Mal knallte der Ball gegen Pfosten oder Latte. Die Treffer für Herringen erzielten Lucas Karschau (3), Kevin Karschau (2) und Christoph Rindfleisch.

"Das war für uns eine Ohrfeige. Es ist für die Spieler demoralisierend, wenn sie nicht richtig ins Spiel kommen. Aber besser, wir verlieren jetzt als in den Playoffs", sagte Zarod.

Durch die Niederlage - die zweite für den SKG in dieser Saison - ist Remscheid bis auf drei Punkte an Platz eins herangerückt, hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen.

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