HSV ohne Grembowietz zum Schlusslicht Herne

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Michael Kaminski steht vor seinem Comeback.

HAMM -  Im eigenen Stadion läuft es nicht für den Fußball-Oberligisten Hammer SpVg. Die Auswärtssbilanz sieht dagegen freundlicher aus. Am Sonntag soll sie nach der Partie bei Schlusslicht Westfalia Herne (14.30 Uhr/Stadion Schloss Strünkede) noch etwas besser sein.

Nach der Tabelle zu urteilen gibt es derzeit keine leichtere Aufgabe als ein Duell mit Herne. Der Traditionsverein hat die ungefährlichste Offensive (acht Tore) und zugleich die schlechteste Defensive (32 Gegentreffer) der Liga. Seit der Hammer Holger Wortmann das Traineramt von Manuel Bölstler, der nun wieder selbst spielt, übernommen hat, gab es immerhin den ersten Saisonsieg (2:1 in Rheine), doch mit nur fünf Zählern bleibt Herne Abstiegskandidat Nummer eins.

Hamms Trainer Goran Barjaktarevic erwartet bei diesen Voraussetzungen vieles, nur keinen Spaziergang für seine Akteure: „Das wird ein Krampfspiel. Wir haben einen schweren Gegner, der im Abstiegskampf steckt. Da gibt es keine Geschenke. Wir müssen auf dem Platz 150 Prozent bringen.“

Einer der wichtigsten Akteure wird der HSV erneut fehlen: Abwehrchef Jens Grembowietz ist wegen eines Innenbandrisses im Sprunggelenk in den restlichen Partien bis zur Winterpause zum Zuschauen verdammt. Dursun Akdag ist aus disziplinarischen Gründen im U 23-Kader und Jovan Grozdanic weiter verschollen. „Ich plane nicht mehr mit ihm“, sagte Barjaktarevic.

Es gibt allerdings auch gute Nachrichten. Michael Kaminski, Kevin Kisyna und Sven Preissing sind nach überstandenen Verletzungen wieder im Training. Kaminski und Kisyna stehen bereits in Herne wieder im Kader. „Beide werden erst dann wieder voll spielen, wenn sie in einem stabilen Zustand sind“, sagt Barjaktarevic. - sst

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