SVE Heessen gegen Warendorfer SU chancenlos

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Ohne Chance war der SVE Heessen beim 1:4 gegen die Warendorfer SU.

Hamm - Als Schiedsrichter Paul Mues die 90 nasskalten Bezirksliga-Minuten für beendet erklärte, schlichen die Spieler des SVE Heessen mit hängenden Köpfen vom Platz. Mit 1:4 (0:2) hatten sich der Warendorfer SU geschlagen geben müssen.

„Verdient“, wie SVE-Trainer Marian Christel unumwunden zugab. „Wir konnten schon nach der ersten Halbzeit froh sein, dass wir nicht noch mehr Tore kassiert haben. Vor allem defensiv müssen wir uns noch verbessern.“

Zufrieden mit der Vorstellung seines Teams war dagegen Gäste-Coach Oliver Glöden. „Wir waren über 90 Minuten das bessere Team“, sagte er. „Psychologisch war es ganz wichtig, dass wir vor der Pause noch das zweite nachgelegt haben, nachdem wir vorher einige Chancen vergeben haben.“

Es hatte gar nicht so schlecht für die Gastgeber angefangen, die durch den Ausfall von Marvin Herkt gezwungen waren, ihre Viererkette umzustellen, in der nun Marian Gutsche und Julian Bergholz das Innenverteidigerpaar bildeten – nicht immer sicher, aber „das war heute nicht spielentscheidend“, befand Christel. Die erste Chance der Partie bot sich für Heessens Konstantin Rühl, der nach fünf Minuten aus 16 Metern aber nur das Außennetz traf.

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Mit zunehmender Spielzeit übernahmen die Gäste die Kontrolle über die Begegnung. Vor allem die umtriebigen Shpetim Hajdini und Fahri Malaj sorgten für viel Unruhe im SVE-Defensivverband, der zunehmend unter Druck geriet. Entsprechend kam das 0:1 nicht überraschend. Dennis Bonin hatte Hajdini frei gespielt und dieser Andreas Betke im SVE-Tor keine Abwehrchance gelassen (21.). Malaj hätte zehn Minuten später zwingend erhöhen müssen, scheiterte aber aus kurzer Distanz an Betke. Und Gutsche rettete in höchster Not gegen Bonin (35.). In der Nachspielzeit fiel dann aber doch noch das 0:2 – Laurence Wacker traf aus kurzer Distanz.

Als Betke dann direkt nach Wiederbeginn gegen Bonin das 0:3 kassierte (46.), war die Partie früh entschieden. „Positiv war aber, dass wir uns nicht ganz abschlachten ließen und versucht haben, den einen oder anderen Treffer zu erzielen“, sagte Christel, dessen Mannschaft zunächst jedoch das vierte Tor hinnehmen musste, nachdem Betke zwar gegen Bonin pariert hatte, der Ball aber Wacker direkt vor den Fuß prallte (60.).

Heessen war in der Folge weiter um einen Treffer bemüht, musste darauf aber bis zur 88. Minute warten, als der eingewechselte Tarik Basoglu das Spielgerät ins lange Eck zirkelte – jubeln mochte zu diesem Zeitpunkt niemand mehr darüber.

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