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Offensivspieler vom TuS 05 Sinsen verstärkt Westfalia Rhynern

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Von: Günter Thomas

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Der SV Westfalia Rhynern präsentierte Leonard Onofaro als weiteren Zugang.
Der SV Westfalia Rhynern präsentierte Leonard Onofaro als weiteren Zugang. © Gebauer

Pünktlich zum Trainingsauftakt präsentiert Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern mit Leonard Onofaro vom TuS 05 Sinsen einen weiteren Neuzugang.

Hamm – Am 6. Juni hat der SV Westfalia Rhynern mit dem 7:1-Erfolg über den SV Schermbeck für ein furioses Ende einer langen Saison gesorgt, in der das Team knapp den Regionalliga-Aufstieg verpasst hatte. Nur 28 Tage später bat Michael Kaminski seine Spieler am Montagabend bereits wieder auf den Trainingsplatz. Die Zeit drängt. Schließlich bleiben nur noch sechs Wochen bis zum ersten Meisterschafts-Spieltag in der Fußball-Oberliga am 15. August. „Wir haben eine 105-minütige Einheit mit der Mannschaft gemacht“, sagt der Westfalia-Coach. „Das war jetzt kein Jux-Training. Denn jede Einheit, die wir zusammen in der Vorbereitung haben, ist wichtig.“

Wichtig war es den Verantwortlichen auch, ihren Kader in der Offensive noch einmal weiter zu ergänzen. Zum inoffiziellen Auftakt am Montag gesellte sich daher mit Leonard Onofaro ein weiterer Neuzugang. Onofaro ist gerade einmal 21 Jahre alt und hat zuletzt zwei Jahre in der Westfalenliga für den TuS Sinsen gespielt. Seine Qualifikationen: Jung, ehrgeizig, spielstark. Und variabel einsetzbar. „Leonard ist beidfüßig, kann auf beiden offensiven Außenpositionen spielen“, lobt Rhynerns Sportlicher Leiter Andreas Kersting den neuen Mann, der auf Empfehlung von Co-Trainer Julian Stöhr bereits ein Probetraining bei der Westfalia absolviert hat. „Da hat er überzeugt. Leonard hat eine gute fußballerische Ausbildung genossen, hat viel Tempo und zuletzt zwei Jahre in der Westfalenliga gespielt und überzeugt.“

Auch Kaminski ist von dem jungen Mann überzeugt, der zunächst für zwei Jahre an den Verein gebunden wurde. „Wir haben ihn zum Training eingeladen, weil wir schon früh wussten, dass bei uns einige Offensivkräfte in der neuen Saison wegfallen werden. Und nach zwei Jahren in der Westfalenliga muss er jetzt auch den nächsten Schritt machen“, sagt der Trainer über seinen Neuzugang, der es trotz seines jugendlichen Alters bereits auf 40 Einsätze und fast 2000 Minuten Spielzeit in der Westfalenliga bringt. „Wir wollen ihn weiterentwickeln. Die Grundvoraussetzung ist aber, dass er sich weiter entwickeln will und Lust auf Fußball hat. Dem ist so. Daher traue ich es ihm durchaus zu, dass er sich bei uns durchsetzen kann.“

Noch nicht alle Spieler dabei

Seine neuen Teamkollegen lernte der 21-Jährige noch nicht alle kennen. Denn einige waren zum Aufgalopp am Montag noch entschuldigt. 20 Spieler tummelten sich auf dem Trainingsplatz am Tünner Berg. Christopher Sander war beruflich verhindert), Lucas Arenz, Akhim Seber und Christopher Stöhr waren noch im Urlaub. Und auch Co-Trainer Julian Stöhr fehlte noch ferienbedingt. „Ab Donnerstag werden wir dann aber komplett sein“, sagt Kaminski, der das Training mit Co-Trainer Torsten Skerra leitete und versichert, dass „alle Spieler schon seit der vergangenen Woche ihre Laufpläne bekommen haben. Auch die Urlauber mussten intensive Läufe machen und sind mit guter Belastung unterwegs, sodass wir direkt auf gutem Niveau in der Gruppe einsteigen konnten.“

Für den Montag hieß das nach dem Kennenlernen Aufwärmprogramm mit und ohne Ball, Passspiel und ein längeres Abschlussspiel mit zehn gegen zehn. Weitere Einheiten am Mittwoch und Donnerstag folgen, ehe der Trainer für das Wochenende gleich die ersten Testspiele vereinbart hat. Am Samstag geht es nach Verl, um beim FC Kaunitz zu spielen. „Ein starker Landesligist, der knapp den Westfalenliga-Aufstieg verpasst hat“, weiß Kaminski über den Premierengegner.

Zwei Testspiele am Wochenende

Am Sonntag geht es dann zum A-Kreisligisten VfL Mark, wo auf Kunstrasen gespielt wird. „Dadurch, dass die Jungs in der ersten Woche ihr Laufprogramm zu absolvieren hatten, ist die Belastung nach dreimal intensivem Training in Ordnung“, sagt Kaminski. „Und die Belastung wird ja schon gesteuert, da wird keiner tot umfallen.“

Für Stürmer und Kapitän Lennard Kleine, der sich zu Beginn der vergangenen Saison schwer verletzt hatte, bahnt sich ein Ende der Leidenszeit an. „Er fängt langsam mit individuellem Training an“, sagt der Coach, der aber noch keine Prognosen zur Rückkehr des Kapitäns ins teamtraining geben will. „Er kriegt alle Zeit, soll erstmal langsam wieder reinkommen. Da werden wir nichts überstürzen.“

Für die anderen wird es nach dem Doppelspieltag am Wochenende direkt weitergehen. „Montag und Dienstag ist Training“, sagt Kaminski. „Und am Mittwoch spielen wir dann schon gegen Regionalligist SC Wiedenbrück.“ Da bleibt keine Zeit, um auszuruhen.

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